US-Luftangriff: IS-Kämpfer sterben in Libyen | Aktuell Welt | DW | 28.09.2019
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Nordafrika

US-Luftangriff: IS-Kämpfer sterben in Libyen

Es war bereits der dritte Angriff der US-Luftwaffe im Süden Libyens binnen weniger Tage. Nach Angaben der US-Armee sind dabei 17 mutmaßliche Kämpfer der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) getötet worden.

Syrien Luftangriff F-18 Anti-IS Koalition (picture-alliance/dpa/US Air Force)

US-amerikanische F-18-Jets im Formationsflug (Archivbild)

Der Einsatz im Süden des Landes sei "in Abstimmung" mit der international anerkannten Regierung in Tripolis erfolgt, teilte das Afrika-Kommando der US-Streitkräfte (Africom) mit. Es war der dritte Angriff der US-Luftwaffe auf IS-Kämpfer in Libyen binnen weniger Tage. Bei den vorangegangenen Bombardements am 19. und 24. September waren laut Africom insgesamt 19 mutmaßliche Dschihadisten getötet worden.

Der Süden Libyens liegt außerhalb der Kontrolle sowohl der Regierung in Tripolis als auch des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar. Dessen Truppen hatten im April eine Offensive zur Eroberung von Tripolis gestartet. Regierungstreue Truppen und Einheiten Haftars liefern sich seither erbitterte Kämpfe um die Kontrolle der Hauptstadt. Experten warnen vor einem Sicherheitsvakuum, von dem der IS in anderen Teilen des Landes profitieren könnte.

nob/jj (afp, rtre)

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