US-Gouverneur Eric Greitens tritt zurück | Aktuell Amerika | DW | 30.05.2018
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Vereinigte Staaten

US-Gouverneur Eric Greitens tritt zurück

Er galt als aufsteigender Stern der Republikaner, gar als möglicher Präsidentschaftskandidat. Nun ist der Stern verglüht: Der Regierungschef des US-Staates Missouri fiel über eine angebliche Erpressung.

USA Missouri-Gouverneur Eric Greitens (Imago/UPI Photo/B. Greenblatt)

Sprach von einer "Hexenjagd": Eric Greitens (Archivbild)

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Missouri, Eric Greitens, hat im Zuge eines Sex-Skandals und möglicher Verstöße gegen die Wahlkampffinanzierung seinen Rücktritt erklärt. Der Republikaner kam mit seiner Ankündigung einer möglichen Amtsenthebung zuvor, über die das Parlament von Missouri am Dienstag beraten hatte. Seine Partei verfügt dort in beiden Häusern über eine komfortable Mehrheit.

Greitens war beschuldigt worden, eine Ex-Geliebte ohne deren Zustimmung in kompromittierender Weise fotografiert und die Fotos später als Druckmittel eingesetzt zu haben. Überdies wurde gegen ihn wegen möglicher Verstöße gegen die Wahlkampffinanzierung ermittelt.

"Ich habe keine Gesetze gebrochen"

Greitens wies bei einer Pressekonferenz alle Vorwürfe zurück. Den Tränen nahe sagte er, "diese Tortur" ziele darauf ab, seine Familie zu belasten. "Ich habe keine Gesetze gebrochen oder irgendeinen Verstoß zu verantworten, der diese Behandlung rechtfertigt." Die Ermittlungen gegen ihn hatte er zuvor mehrfach als "Hexenjagd" bezeichnet und sich damit eines beliebten Ausdrucks von US-Präsident Donald Trump bedient.

jj/se (afp, ap)

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