Urmila - für die Freiheit | DokFilm | DW | 16.05.2019
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DokFilm

Urmila - für die Freiheit

Eine junge Frau kämpft um Freiheit, Gerechtigkeit und eine Perspektive für Mädchen in Nepal. Mit sechs Jahren wird Urmila Chaudhary von ihren Eltern als Arbeitssklavin verkauft. Heute reist sie als Aktivistin für Frauenrechte um die Welt.

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Mit der eigenen Freiheit gibt sich die ehemalige Haushaltssklavin Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation "Freed Kamalari Development Forum" (FKDF) gegen das in Nepal offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden. Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam. Sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Gleichzeitig hat sie sich ein vermeintlich unerreichbares Ziel gesetzt: Urmila möchte Rechtsanwältin werden und ihr Heimatland Nepal weiter verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Das Lernen versucht die mittlerweile 25-Jährige mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren, stößt dabei aber zunehmend an ihre Grenzen. Muss sie sich für einen Weg entscheiden?