Unzuverlässige Wirtschaftsprognosen (04.11.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 04.11.2013
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Podcast Wirtschaft

Unzuverlässige Wirtschaftsprognosen (04.11.2013)

+++ Was bringen Wirtschaftsprognosen? +++ EU-Kommission will weniger Plastiktüten in Europa +++ Die Angst der Anleger vor der Deflation

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Wirtschaft (04.11.2013)

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"Was bringt die Zukunft?" - eine Frage, die Menschen seit Jahrhunderten versuchen, zu beantworten. Insbesondere für die Wirtschaft eine wichtige Frage; wie entwickelt sich die Konjunktur? - Hunderte von Wirtschaftswissenschaftlern versuchen das vorherzusagen. Zweimal im Jahr - im Frühjahr und im Herbst - gibt es in Deutschland entsprechende Wachstumsprognosen. Die allerdings liegen häufig daneben. Stellt sich die Frage: Was bringen solche Prognosen überhaupt?

EU will Plastiktüte weniger attraktiv machen

Plastiktüten sind praktisch, in den meisten Ländern zumeist kostenlos oder sehr günstig zu haben - und sie sind inzwischen ein echtes Problem, vor allem für die Umwelt. In den Weltmeeren sollen riesige Mengen von Plastikmüll umhertreiben, die immer öfter den Meeresbewohnern wie Fischen, Quallen oder Walen zum Verhängnis werden. Und auch an Land sorgen die Tüten für eine zunehmende Umweltverschmutzung. Die EU-Kommission will das Problem jetzt angehen und den Europäern die Plastiktüte abspenstig machen. Vorbild dafür könnte Finnland sein; dort werden Plastiktüten häufig wiederverwendet. Außerhalb Europas aber ist man teilweise noch konequenter - und auch damit recht erfolgreich: Ruanda hat vor einigen Jahren die Plastiktüte komplett verboten.

Schreckgespenst Deflation

Die Inflation gilt als eines der größten Probleme der Wirtschaft. Wenn die Geldentwertung rasant zunimmt, ist das ein Alarmsignal. Aber auch mit dem Gegenteild der Inflation - der Deflation - sind die Anleger an der Börse nicht zufrieden. Nach aktuellen Zahlen des Europäischen Statistikamtes ist die Inflationsrate im Euroraum auf 0,7 Prozent gefallen; der niedrigste Wert seit vier Jahren. Jetzt fürchten viele Börsenanleger, dass die Wirtschaft in Richtung Deflation steuern könnte.

Redakteur am Mikrofon: Jörg Brunsmann

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