Unterirdische CO2-Lagerung – Risiken und Chancen des neuen Verfahrens | Fokus Europa | DW | 23.04.2008
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Fokus Europa

Unterirdische CO2-Lagerung – Risiken und Chancen des neuen Verfahrens

Öl und Gas dominieren die Energiemärkte und belasten die Umwelt. Statoilhydro aus Norwegen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem bei der Gasförderung CO2-Emissionen künftig verhindert werden können.

Die norwegische Gasbohrinsel Sleipner bei bewegter See

Unter norwegischen Gasbohrinseln wird CO2 in der Erde gelagert

Bei der Förderung von Erdgas entsteht CO2. Wohin damit, um Umwelt und Klima nicht zu belasten? Ganz einfach. Zurück in die Erde. Genauer gesagt in unterirdische Kavernen, die von undurchlässigem Gestein umschlossen sind. Dieses Verfahren hat Olav Kaarstad vom norwegischen Energiekonzern Statoilhydro entwickelt. Alexander Budde stellt es für Fokus Europa – Das Magazin: Umwelt und Verbraucher vor.

Weitere Themen der Sendung am 24.04.2008 04:15 UTC:

Wäre die unterirdische Endlagerung von CO2 nicht auch eine gute Lösung für deutsche Kraftwerke? Wo sind die Chancen, wo die Risiken? Fokus Europa – Das Magazin: Umwelt und Verbraucher fragt nach bei Peter Viebahn vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.

An der unterirdischen Lagerung von CO2 forschen auch die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerke AG, RWE. Denn RWE fördert und verstromt Kohle aus dem größten Braunkohlerevier Europas: Der Kölner Bucht in Nordrhein-Westfalen. Hier betreibt der Konzern drei Braunkohle-Großkraftwerke, ein viertes ist im Bau. Durch sie gelangt auch sehr viel Kohlendioxid in die Luft. Nordrhein-Westfalen ist durch diese Kohlekraftwerke Europas Klimakiller Nummer eins. Für seine Kraftwerke und für die Zerstörung von Dörfern und Naurschutzgebieten durch den Tagebau, ist RWE in die Kritik geraten. Dank einer neuen Technik präsentieren sie sich aber trotzdem als klimafreundliches Unternehmen. Cornelia Kästner war für Fokus Europa – Das Magazin: Umwelt und Verbraucher auf einer RWE-Pressefahrt dabei.

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