Unbekannte attackieren Stützpunkt in Mali | Aktuell Afrika | DW | 21.04.2019
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Westafrika

Unbekannte attackieren Stützpunkt in Mali

Mali kommt nicht zur Ruhe. Nachdem in dem westafrikanischen Land am Samstag ein UN-Blauhelmsoldat getötet wurde, beklagt jetzt Malis Armee Verluste. Bei einem Angriff in der Stadt Guiré starben mindestens zehn Soldaten.

Wie es heißt, wurden auch 15 der Angreifer getötet. Sie seien auf Motorrädern und Pick-up-Trucks plötzlich aus dem Wald von Wagadou gekommen. Die dicht bewaldete Region ist seit Jahren ein Rückzugsort islamistischer Gruppierungen. Die Angreifer hätten einige Armee- Fahrzeuge verbrannt, andere hätten sie mitgenommen.

In Mali hatten Dschihadisten 2012 die Kontrolle über den Norden des Landes übernommen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff militärisch ein und drängte die Islamisten zurück. Allerdings gelang dies nicht vollständig.

Friedensmission noch kein echter Erfolg

Seit 2013 ist die UN-Friedensmission MINUSMA in dem westafrikanischen Staat im Einsatz. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten herrschen dort immer noch Unruhe und Gewalt. Erst am Samstag waren bei einem Sprengstoff-Anschlag im Zentrum des Landes ein ägyptischer UN-Blauhelmsoldat getötet und vier weitere verletzt worden.

Die UN-Mission gilt als die gefährlichste weltweit. An ihr sind auch rund 1000 Soldaten der Bundeswehr beteiligt.

haz/wa (rtr, dpa, afp)

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