Trumps Zorn auf die Autoindustrie | Podcast Wirtschaft | DW | 28.11.2018
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Podcast Wirtschaft

Trumps Zorn auf die Autoindustrie

Trump droht General Motors - und auch in Europa steigt die Nervosität +++ Aus für die Computermesse Cebit +++ Griechenlands Rentner stehen mit dem Rücken zur Wand

Audio anhören 14:58

In den USA streicht der Autobauer General Motors Arbeitsplätze, Präsident Trump tobt – wir haben gestern bereits darüber berichtet. Inzwischen hat sich Trump warmgetwittert: er droht mit der Streichung von Subventionen und fordert Geld zurück, mit dem die Regierung das Unternehmen im Jahr 2009 vor der Pleite bewahrt hat. Wie so oft ist nicht ganz klar, was Trump damit genau meint. Sicher ist aber, dass die Sparpläne des Autobauers für Trump ein Problem sind.

Strafzölle auf europäische Autos?

Während GM Stellen streicht, spielt der deutsche Hersteller BMW mit dem Gedanken, in den USA ein zweites Werk zu eröffnen. In South Carolina hat der Konzern bereits ein Werk, es ist sogar sein größtes weltweit. Weil der Absatz in den USA steige, könne man jetzt über einen zweiten Standort nachdenken, sagte BMW Chef Harald Krüger in Los Angeles, wo in diesen Tagen die LA Auto Show beginnt. Die Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der verschiedene Medien berichten, dass Donald Trump schon in der kommenden Woche Sonderzölle auf europäische Autos erheben könnte. Bei der EU in Brüssel sorgt das für Nervosität.

Aus für die Cebit

Seit 1986, also mehr als 30 Jahre lang, fand die Computermesse Cebit jährlich in Hannover statt. Sie galt als weltweit größte Messe für IT-Themen. Doch in den letzten Jahren hat die Cebit an Relevanz verloren, die wichtigen Impulse kamen zunehmend von spezialisierten Fachmessen in Las Vegas, im texanischen Austin oder in Barcelona. Die Cebit versuchte noch, mit einem neuen Konzept dagegenzuhalten, ist aber nun offiziell gescheitert. Die Messeleitung in Hannover gab am Mittwoch das Ende der Cebit bekannt.

Griechenlands Rentner

Griechenland hat harte Zeiten hinter sich. Seit der Schuldenkrise ist die Wirtschaft eingebrochen, es folgten endlose Sparrunden, gleichzeitig wurden die Steuern erhöht. Immerhin haben die internationalen Geldgeber dem Land zuletzt gute Fortschritte bei der Krisenbewältigung bescheinigt. Als Folge darf die Regierung im kommenden Jahr auf weitere Rentenkürzungen verzichten. So richtig freuen können sich die gebeutelten Rentner des Landes darüber nicht.

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Gerd Georgii

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