Trump-Anhänger planen Anschlag auf das Kapitol | Aktuell Amerika | DW | 26.02.2021
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USA

Trump-Anhänger planen Anschlag auf das Kapitol

Donald Trump wirft noch immer lange Schatten auf die US-Hauptstadt. Die Polizei warnt vor gewaltbereiten Trump-Anhängern, die "das Kapitol in die Luft sprengen" wollten.

Sicherheitsvorkehrungen vor dem US-Kapitol (Archiv)

Sicherheitsvorkehrungen vor dem US-Kapitol (Archiv)

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus bestimmt der ehemalige US-Präsident die Sicherheitslage in Washington. Militante Trump-Anhänger spielen nach Polizeiangaben offen mit dem Gedanken, einen schweren Anschlag mit zahlreichen Toten auf das Kapitol zu verüben. Deshalb sei es ratsam, die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen beizubehalten, sagte die kommissarische Chefin der für das Parlament zuständigen Polizei, Yogananda Pittman.

Angehörige von Milizen "haben ihren Wunsch geäußert, dass sie das Kapitol in die Luft jagen und so viele (Kongress-)Mitglieder wie möglich umbringen wollen", berichtete Pittman bei einer Kongressanhörung zu dem Angriff auf das Kapitol vom 6. Januar. Als Zeitpunkt für den neuen Angriff sei die anstehende Rede von Trumps Nachfolger Joe Biden vor beiden Kongresskammern genannt worden. Noch gibt es keinen konkreten Termin für diese einmal pro Jahr gehaltene Ansprache, in der sich der Präsident traditionell zur Lage der Nation äußert. Normalerweise findet sie in den ersten Monaten des Jahres statt.

Heimspiel für Trump

Am Sonntag wird Trump zum ersten Mal seit seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus wieder öffentlich auftreten. Seine Rede auf der Konservativen-Konferenz CPAC ist gewissermaßen ein Heimspiel für den 74-Jährigen: Die Conservative Political Action Conference mit tausenden Teilnehmern ist das größte alljährliche Zusammenkommen konservativer Aktivisten und Politiker in den USA - und eine Art Pulsmesser für die Stimmung an der Basis.

Organisiert wird die CPAC von der konservativen Lobbyorganisation American Conservative Union. Das erste Treffen fand 1974 statt. Eine Rede Trumps bei der Konferenz im Jahr 2011 gilt als Wegmarke seiner politischen Karriere. Während seiner Präsidentschaft hielt Trump dann jedes Jahr eine CPAC-Rede.

rb/gri (afp, rtr)

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