Trier macht Karl Marx zum Ampelmännchen | Lebensart | DW | 20.03.2018
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Lebensart

Trier macht Karl Marx zum Ampelmännchen

Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag des geistigen Vaters des Kommunismus zum 200. Mal. Karl Marx' Heimatstadt Trier weiß die Berühmtheit ihres Sohnes zu vermarkten - und hat ihn nun zu einem Ampelmännchen gemacht.

Bei Rot musst du stehen, bei Grün darfst du gehen. Obwohl diese Weisheit nicht von Karl Marx stammt, ist sie ab sofort in Trier eng mit dem Philosophen verknüpft. Am Montag (19.03.) weihte Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe in Marx' Heimatstadt eine Fußgängerampel ein, auf der die Silhouette des berühmten Stadtkindes aufblinkt. Neben der Marxschen Standardfarbe Rot lässt die Ampel den geistigen Vater des Kommunismus auch in Grün mit Rauschebart und Gehrock erstrahlen.

Eine Ehrung zum runden Geburtstag

Anlass ist der 200. Geburtstag des in der Stadt in Rheinland-Pfalz geborenen Philosophen. Anfang Mai folgt eine weitere Ampel nahe des Geburtshauses von Marx, zudem wird eine von der Volksrepublik China geschenkte Statue zum Jubiläum aufgestellt. Marx kam am 5. Mai 1818 in Trier zur Welt und verbrachte dort die ersten 17 Jahre seines Lebens, ehe er zum Studium erst nach Bonn und schließlich nach Berlin zog.

Die Stadt Trier weiß aus der Bekanntheit des Philosophen übrigens auch jenseits von Ampelmännchen, nun ja, Kapital zu schlagen:

Zu gerne würde man wissen, was Karl Marx dazu gesagt hätte. Wenn Sie wissen wollen, welchen Ursprung andere spezielle Ampelmännchen haben, klicken Sie sich durch unsere Galerie.

tla/ka (dpa, Twitter)

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