Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern: Pep Guardiola schürt Spekulationen | Sport | DW | 02.08.2019
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Königstransfer?

Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern: Pep Guardiola schürt Spekulationen

Holt der FC Bayern Nationalspieler Leroy Sané? Der Verein dementierte Berichte, nach denen der Transfer schon so gut wie perfekt sei. Doch die Aussagen von ManCity-Trainer Pep Guardiola gehen in diese Richtung.

Die Frage zu einem möglichen Wechsel von Leroy Sané nach München lächelte Bayern-Trainer Niko Kovac diesmal einfach weg - eine Bemerkung von Trainerkollege Pep Guardiola lässt den deutschen Rekordmeister aber auf ein Transfer-Happy-End hoffen. Der von den Münchnern umworbene Fußball-Nationalspieler habe sich zwar nach wie vor nicht bei ihm mit einem Wechselwunsch gemeldet, sagte Guardiola. Eine Vertragsverlängerung bei Manchester City und damit eine Abfuhr für die Bayern scheint eher unwahrscheinlich. "Vor Monaten waren wir schon sehr nah dran, jetzt sieht es etwas anders aus", sagte Guardiola. Weiter ins Detail ging der frühere Bayern-Trainer. "Ich habe schon oft gesagt, dass ich unmöglich einen Spieler überzeugen kann zu bleiben, wenn er gehen will."

Kovac: "Alles ist gesagt"

Wohin Sané tendiert, ist kurz vor dem Saisonstart in beiden Ligen und dem Ende der Transferzeit in England am 8. August offen. Kovac brachte kein Licht in die Sache. Nach den jüngsten Verwirrungen und dem Rüffel der Bayern-Bosse wollte der Trainer bei dem Dauerthema um den anvisierten Rekordeinkauf nichts mehr riskieren. "Dazu ist alles gesagt worden", meinte Kovac, grinste breit und hütete sich vor weiteren Einschätzungen in der hochsensiblen Causa.

DFB-Pokal 2018/19 Halbfinale | Werder Bremen vs. FC Bayern München | Niko Kovac (Getty Images/Bongarts/S. Franklin)

Kovac will sich auf Supercup konzentrieren

Nachdem der deutsche Rekordmeister am Vorabend Medienberichte über eine angebliche Einigung mit dem Nationalspieler von Manchester City dementiert hatte, gab es keine weiteren Erläuterungen in der komplizierten Sache. Denn eigentlich will sich Kovac auf den Supercup am Samstag bei Borussia Dortmund (Anpfiff 20.30 Uhr MESZ) fokussieren. Doch so ganz blieb der Trainer dann doch nicht beim prestigeträchtigen ersten Pflichtspiel der Saison, sondern wagte zumindest einen vorsichtigen Appell in Richtung Transfer-Verantwortliche. Angesprochen auf die Flügelspieler Kingsley Coman und Serge Gnabry, die sich in Testspielen kleinere Blessuren zugezogen hatten, wiederholte Kovac seine Einschätzung, dass er noch weitere Spieler brauche.

Kurze Verstimmung

Dass Sané als Königstransfer der Münchener für mehr als 100 Millionen Euro vorgesehen ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Manchester City aber missfiel zuletzt offenbar, wie deutlich Bayern über sein Werben Auskunft gab. Kovac hatte in einem Interview sogar gesagt, dass er fest von einem Deal ausgehe. "Das hat mir nicht gefallen", tadelte ihn Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und forderte alle im Verein zu Zurückhaltung auf. Kovac machte einen Rückzieher und erklärte, die kurze Verstimmung sei "ad acta gelegt".

sn/asz (dpa, sid)

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