Touristenführer in Felsenstadt Petra streiken | DW Reise | DW | 21.02.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Reise

Touristenführer in Felsenstadt Petra streiken

Aus Protest gegen physische und verbale Übergriffe gegen Touristenführer in der antiken Nabatäer-Hauptstadt Petra hat die Jordanische Touristenführer-Vereinigung (JTGA) einen eintägigen Streik angekündigt.

Am kommenden Freitag würden keine Gruppen in der bei Touristen beliebten Stätte geführt, so die Vereinigung laut Bericht der Tageszeitung "Jordan Times" (Mittwoch).

In der Vergangenheit kam es an der belebten Stätte immer wieder zu Streitigkeiten, bei denen Touristenführer von Händlern, Kameltreibern und Beduinen teils tätlich angegriffen wurden.

JTGA-Präsident Hassan Ababneh kritisierte gegenüber der Zeitung die chaotischen Zustände an der historischen Stätte sowie das Ausbleiben behördlicher Maßnahmen. Zahlreiche Beschwerden an das Tourismusministerium und andere Behörden seien bisher ohne Reaktion geblieben. Sollten die zuständigen Behörden weiterhin keine Maßnahmen zum Schutz der Touristenführer ergreifen, drohte die JTGA mit einer Ausweitung des Streiks.

Zuletzt war Petra ins Visier von Tierschützern der Organisation "Peta" geraten, die zu einem Boykott der Stätte wegen der Misshandlung von mehr als 1300 Pferden, Eseln, Mulis und Kamelen. Die Tierrechtler riefen Touristen dazu auf, sich beim jordanischen Tourismusministerium für den Schutz der Tiere sowie deren Verbot an der antiken Stätte einzusetzen.

is/ch (kna)

Die Redaktion empfiehlt