Tote und Verletzte bei Bootsunglücken vor Thailand | Aktuell Asien | DW | 06.07.2018
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Unglück nahe Phuket

Tote und Verletzte bei Bootsunglücken vor Thailand

Vor der Küste Thailands sind bei zwei Unglücken mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. 35 Passagiere - überwiegend chinesische Touristen - werden noch vermisst. Die Behörden suchen mit Hochdruck nach ihnen.

Rettungsteams haben nach zwei Bootsunglücken vor der Küste Thailands die Leichen von 21 Menschen geborgen. Ein Toter sei am Donnerstag gefunden worden, die übrigen am Freitag, sagte Prapan Chantaseng, Chef des örtlichen Katastrophenschutzes. Die Toten wurden nach Angaben des thailändischen Gesundheitsministeriums zur Identifizierung in ein Krankenhaus gebracht. 35 Menschen werden noch immer vermisst, die Suche wurde jetzt ausgeweitet. Das Wrack mit den mutmaßlich darin eingeschlossenen Vermissten liegt nach Angaben der Behörden rund 40 Meter unter der Wasseroberfläche.

Schlechtes Wetter wird Booten zum Verhängnis

Bei starkem Wind und hohen Wellen waren am Donnerstag vor der Küste der thailändischen Ferieninsel Phuket zwei Boote mit insgesamt 146 Menschen an Bord gesunken, die meisten Passagiere waren Touristen aus China. Ein Boot mit 90 Touristen sank vor der Insel Koh He, eine Jacht mit 39 Chinesen ging vor der Insel Koh Mai Ton unter. Wie viele Crewmitglieder sich jeweils auf den Schiffen befanden, war nicht bekannt.

Thailand Bootsunglück in Phuket (Getty Images/AFP/K. Muenhawong)

Rettungskräfte kümmern sich um die Opfer der beiden Bootsunglücke

Region ist vor allem bei Touristen beliebt

Die Marinepolizei konnte den überwiegenden Teil der Passagiere an Bord retten. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski bei der Insel Koh Racha kenterte, konnte nach Angaben der Polizei gerettet werden. Die drei kleineren Inseln liegen südlich von Thailands größter Insel Koh Phuket. Die Gegend ist bei Urlaubern beliebt. Während der andauernden Regenzeit kann es auf dem Wasser aber sehr gefährlich werden.

bru/pg (dpa, afp)

 

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