Tote nach Taifun Kammuri auf den Philippinen | Aktuell Asien | DW | 03.12.2019
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Naturkatastrophe

Tote nach Taifun Kammuri auf den Philippinen

Es ist bereits der 20. Wirbelsturm, der den Inselstaat in diesem Jahr heimsucht. "Kammuri" war am Montagabend Ortszeit auf den Philippinen auf Land getroffen. Er hinterlässt eine Schneise der Verwüstung.

Mit heftigen Regenfällen und hohen Windgeschwindigkeiten ist Taifun Kammuri über die Philippinen hinwegezogen. Mindestens vier Menschen starben.

Auf seinem Weg über die Philippinen deckte Kammuri Dächer ab, ließ Bäume und Strommasten umstürzen und verursachte Überschwemmungen und Stromausfälle. Hunderttausende Menschen hatten sich vor dem Sturm in Sicherheit gebracht. "Wir prüfen die Schäden noch, aber es sieht schlimm aus", sagte ein Katastrophenschutzmitarbeiter auf Luzon. 

Philippinen Taifun Kammuri (Reuters/N. Luces)

Wirbelstürme richten regelmäßig viele Schäden auf den Philippinen an

Nach Angaben von Meteorologen schwächte sich "Kammuri" auf seinem Weg in den bevölkerungsreichen Süden der Philippinen ab. Er erreichte demnach aber immer noch Windgeschwindigkeiten von rund 140 Stundenkilometern.

Der Wetterdienst warnte, als Folge des Sturms könnten sich Erdrutsche ereignen. Außerdem sei in den besonders betroffenen Küstengebieten mit bis zu drei Meter hohen Wellen zu rechnen. Der Flughafen von Manila blieb aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen. Rund 500 Flüge wurden gestrichen. Passagiere wurden aufgefordert, gar nicht erst zum Flughafen zu kommen.

Philippinen Vorbereitungen vor tropischem Wirbelsturm «Kammuri» (picture-alliance/dpa)

Hunderttausende Menschen brachten sich vor dem Taifun in Sicherheit

Die Philippinen werden jährlich durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bislang schwerste Taifun "Haiyan" ereignete sich 2013. Knapp 7400 Menschen kamen damals ums Leben oder gelten seither als vermisst.

cw/qu (afp, dpa)

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Manila: Slumbewohner müssen dem steigenden Meer weichen

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