Tote bei schweren Überschwemmungen in Japan | Aktuell Asien | DW | 28.08.2019
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Unwetter

Tote bei schweren Überschwemmungen in Japan

Auf der südjapanischen Insel Kyushu haben starke Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Mindestens zwei Menschen starben. Hunderttausende Einheimische wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Bei den Überflutungen sei ein Mann in der Präfektur Saga mit seinem Auto von den Wassermassen weggespült worden, berichtete der TV-Sender NHK. Dort seien in einer Stunde bis zu 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen. Ein anderer Mann sei in der Präfektur Fukuoka von den Fluten mitgerissen worden, als er aus seinem Fahrzeug gestiegen sei. Auch die Präfektur Nagasaki ist von den Unwettern betroffen.

Die Behörden wiesen fast 850.000 Menschen an, sich in Sicherheit zu bringen. Das Militär entsandte 100 Soldaten zur Katastrophenhilfe in die Region.

Stärkste Regenfälle seit Jahrzehnten

Die Regenfälle ließen mehrere Flüsse über die Ufer treten, Straßen und Bahnhöfe wurden überflutet. Menschen wateten im knietiefen Wasser durch die Straßen. Das Wetteramt gab die höchste Warnstufe heraus und sprach von den stärksten Regenfällen seit Jahrzehnten. Die Autobauer Toyota und Daihatsu Motor stellten den Betrieb in den betroffenen Gebieten vorübergehend ein.

Japan wird bereits zum zweiten Mal innerhalb von 13 Monaten von starken Unwettern heimgesucht. Im vergangenen Juli kamen bei Überschwemmungen im Westen des Landes mehr als 200 Menschen ums Leben.

hk/ww (afp, rtr)

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