Tote bei Bergbau-Unglück in Pakistan | Aktuell Asien | DW | 05.05.2018
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Grubenunglück

Tote bei Bergbau-Unglück in Pakistan

Bei einer Explosion in einer Kohlegrube im Südwesten Pakistans sind wieder etliche Bergarbeiter ums Leben gekommen. Die Detonation könnte auch für ein weiteres Minenunglück verantwortlich sein.

Mehr als ein Dutzend Bergleute seien immer noch eingeschlossen, teilten die Behörden in der Provinz Belutschistan mit. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Nach jüngsten Angaben wurden bei dem Unglück nahe der Stadt Quetta 23 Bergarbeiter getötet und mehrere verletzt. Die Explosion soll durch Methangas verursacht worden sein.

Zudem habe es zwei weitere Tote durch einen Erdrutsch in einer nahegelegenen Mine gegeben haben, hieß es. Noch sei aber nicht klar, ob die Explosion den Erdrutsch verursacht habe.

Pakistan verfügt über Kohlereserven von schätzungsweise 184 Milliarden Tonnen. Jährlich werden etwa vier Millionen Tonnen gefördert. In den Kohlegruben kommt es aufgrund der geringen Sicherheitsstandards immer wieder zu Unfällen. 

jv/wa (rtr, afp, dpa)