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Nachrichten | 20.07.2018 | 21:00

Acht Verletzte nach Messerangriff in Bus in Lübeck.

Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind in Lübeck acht Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei erlitten drei von ihnen mittelschwere Verletzungen. Der Täter - ein junger Mann - sei von Fahrgästen überwältigt worden und befinde sich in Gewahrsam, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Kampfmittelräumdienst sei im Einsatz, um einen verdächtigen Rucksack zu untersuchen. Nach Informationen der "Lübecker Nachrichten" griff der Täter die Fahrgäste mit einem Messer an. Viele Passagiere konnten fliehen, weil der Busfahrer das Fahrzeug sofort stoppte und die Türen öffnete.

EU nimmt neuen Brexit-Plan aus London zurückhaltend auf.

Die Europäische Union hat zurückhaltend auf den neuen Brexit-Plan der britischen Premierministerin Theresa May reagiert. EU-Chefunterhändler Michel Barnier sagte, die Vorschläge im Weißbuch öffneten den Weg für konstruktive Diskussionen, müssten aber praktikabel sein und dürften nicht zu mehr Bürokratie führen. Der irische Außenminister Simon Coveney sagte, er rechne nicht mit der vollen Zustimmung der EU zu allen Vorschlägen des Weißbuchs. Barnier hatte am Donnerstag erstmals mit dem neuen Brexit-Minister Dominic Raab beraten und unterrichtete am Freitag in Brüssel die EU-Europaminister.

Trump verschärft Drohungen im Handelsstreit mit China.

US-Präsident Donald Trump droht damit, Zölle auf alle chinesischen Einfuhren im Gesamtwert von 500 Milliarden Dollar zu erheben. Im US-Sender CNBC sagte er mit Blick auf das Handelsdefizit mit China, die USA lägen gewaltig zurück. Die Vereinigten Staaten haben bereits chinesische Importe im Wert von 34 Milliarden Dollar mit Zöllen belegt, woraufhin China gegen US-Einfuhren in gleicher Höhe Strafzölle verhängte.

Niederlande und Türkei tauschen wieder Botschafter aus.

Nach mehr als einem Jahr normalisieren die Niederlande und die Türkei ihre diplomatischen Beziehungen. Die Türkei werde erneut einen Botschafter nach Den Haag entsenden und die Niederlande einen Botschafter nach Ankara, teilte der niederländische Außenminister Stef Blok mit. Die Beziehungen beider Länder waren nach einem Konflikt im März 2017 stark abgekühlt. Die Niederlande hatten türkischen Ministern Auftritte im Zusammenhang mit dem umstrittenen Referendum untersagt. Die Familienministerin hatte sogar unter Protest das Land verlassen müssen. Danach wurden die Botschafter zurückgerufen.

Mehrere Waldbrände in Schweden nicht mehr zu löschen.

In Schweden wüten weiter heftige Waldbränd. Zuletzt stieg die Zahl der Feuer auf mehr als 60 an. Dazu zählen kleine Grasbrände und große Waldbrände. Gegen die vier größten Feuer kämen die Rettungskräfte nicht mehr an, sagte der Chef des Zivilschutzes. Hier könne man nur noch Ausbreitung minimieren. Es sei die wahrscheinlich ernsteste Situation, in der sich der schwedische Rettungsdienst jemals befunden habe. Auf so große und komplexe Brände sei man personell und technisch nicht vorbereitet gewesen. Derweil trafen weitere Löschflugzeuge und Hubschrauber aus anderen Ländern ein.