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Nachrichten | 31.03.2020 | 13:00

63.300 Corona-Infizierte in Deutschland.

In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben sich inzwischen rund 63.300 Menschen mit dem Virus angesteckt, 600 starben. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, appellierte an die Bürger, die Krankheit COVID-19 ernst zu nehmen. Er gehe davon aus, dass die bislang niedrige Sterberate weiter steigen werde. Laut Wieler liegt sie derzeit bei 0,8 Prozent, in der gesamten EU beträgt sie 7,6 Prozent. Den Grund für die moderate Quote in der Bundesrepublik sieht Wieler in frühen und vielen Tests.

Arbeitslosigkeit vor Verschärfung der Corona-Krise gesunken.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Krise noch einmal gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, ging die Zahl der Erwerbslosen von Februar bis März um 60.000 auf 2.335.000 zurück. Die Angaben spiegeln aber die Verschärfung durch die Pandemie noch nicht wider, da sie nur bis zum 12. März reichen. Angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen wird nun mit massiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gerechnet. Die Zahl der Kurzarbeiter ist bereits stark gestiegen und die Nachfrage nach Arbeitskräften gesunken.

Japan und Indonesien verschärfen Reisebestimmungen.

Japans Außenminister Toshimitsu Motegi hat die Bürger dazu aufgerufen, Reisen in 73 Länder zu unterlassen. Sein Ministerium veröffentlichte Reisewarnungen unter anderem zu den Vereinigten Staaten, Kanada, China, Südkorea und Großbritannien. Die Regierung werde wahrscheinlich auch die Einreise von Staatsangehörigen dieser Länder verbieten, so Motegi weiter. Indonesien will laut Außenministerin Retno Marsudi ebenfalls einen Einreisestopp verhängen. Myanmar meldete derweil den ersten Corona-Todesfall. Ein Krebspatient starb in der Wirtschaftsmetropole Yangon an den Folgen der Virusinfektion.

US-Bundesrichter kippt Abtreibungsverbot in Texas.

Ein US-Richter hat ein vom Bundesstaat Texas erlassenes generelles Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen während der Corona-Krise aufgehoben. Ein solches Verbot sei nicht zulässig, erklärte Bundesrichter Lee Yeakel. In Texas sind derzeit alle nicht dringlich notwendigen chirurgischen Eingriffe untersagt, um Kapazitäten für die Behandlung von Coronavirus-Patienten freizuhalten, darunter auch Abtreibungen. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates will Yeakels Aufhebung des Verbots nun anfechten. Schwangerschaftsabbrüche sind seit Jahrzehnten eines der kontroversesten Themen in den USA.

18 Feuerwehrleute sterben bei Waldbrand in China.

Bei einem Waldbrand im Südwesten Chinas sind 18 Feuerwehrleute und ein weiterer Mensch ums Leben gekommen. Wie der chinesische Staatssender CCTV berichtete, wurden die Einsatzkräfte und ein Farmangestellter aus der Region bei Löscharbeiten von Flammen eingeschlossen, als der Wind plötzlich drehte. Das Feuer war demnach in der Nähe der Präfektur Liangshan Yi in der Provinz Sichuan ausgebrochen. In dieser Provinz hatte es schon vor gut einem Jahr ein schweres Unglück bei einem Waldbrand gegeben: Mindestens 26 Feuerwehrleute starben damals im Kreis Muli.