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Nachrichten | 01.08.2021 | 15:00

Belarussische Sportlerin soll zur Abreise aus Tokio gezwungen werden.

Die belarussische Sprinterin Kristina Timanowskaja soll nach kritischen Äußerungen über ihre Trainer bei den Olympischen Spielen offenbar gegen ihren Willen in ihr Heimatland gebracht werden. Dies teilte die Belarusian Sports Solidarity Foundation (BSSF), eine Nicht-Regierungsorganisation, mit. Laut BSSF wurde Timanowskaja bereits zum Tokioter Flughafen Haneda gefahren. Vertreter des belarussischen Kaders versuchten, die Sportlerin aus Tokio zu verschleppen. Die Stiftung forderte das Internationale Olympische Komitee und den internationalen Leichtathletikverband auf, Timanowskaja zu helfen.

Militärjunta in Myanmar verlängert Ausnahmezustand.

Die Militärjunta in Myanmar hat nach dem Putsch im Februar den Termin für Neuwahlen erneut verschoben. Juntachef Min Aung Hlaing kündigte in einer Fernsehansprache an, dass die Wahlen erst im August 2023 stattfinden werden. Bis dahin werde der Ausnahmezustand verlängert. Die Junta teilte außerdem mit, dass Hlaing zum Premierminister einer "Übergangsregierung" ernannt wurde. Das Militär hatte am 1. Februar die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt. Der Ausnahmezustand sollte zunächst ein Jahr dauern, wurde dann auf zwei und nun auf zweieinhalb Jahre verlängert.

Raketen treffen Flughafen der südafghanischen Stadt Kandahar.

Der Flughafen in der südafghanischen Stadt Kandahar ist von mindestens drei Raketen getroffen worden. Dies bestätigte der Flughafenleiter der Nachrichtenagentur AFP. Zwei Geschosse seien demnach auf der Landebahn eingeschlagen. Alle Flüge seien gestrichen worden. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Ziel sei es gewesen , die Luftangriffe der afghanischen Regierung auf eigene Kräfte zu stoppen, sagte ein Taliban-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor war es am Samstag am Rande der Stadt Herat erneut zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Taliban gekommen.

Hunderte Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet.

Die Besatzungen mehrerer privater Seenotretter-Organisationen haben am Sonntag Hunderte Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet. In einer fünfstündigen Rettungsaktion nahmen die "Ocean Viking" von SOS Mediterranee und die "Sea-Watch 3" rund 400 Menschen an Bord, teilte die in Berlin ansässige Organisation Sea-Watch mit. Laut SOS Mediterranee befand sich das Einsatzgebiet in tunesischen Gewässern. Die Schiffe hatten in den Tagen zuvor schon zahlreiche Migranten aus Seenot gerettet. An Bord der "Ocean Viking" befinden sich nach Angaben der Organisation inzwischen fast 450 Menschen.

Tennisprofi Alexander Zverev gewinnt Olympia-Gold in Tokio.

Alexander Zverev hat bei den Olympischen Spielen in Tokio als erster deutscher Tennisprofi die Goldmedaille im Herren-Einzel gewonnen. Der 24-Jährige siegte im Finale souverän mit sechs zu drei, sechs zu eins gegen den Russen Karen Chatschanow und feierte damit den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Zuvor hatte Zverev im Halbfinale überraschend Topfavorit Novak Djokovic aus Serbien in drei Sätzen bezwungen. Für das deutsche Team ist es die vierte Goldmedaille in Tokio.