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Die DW-Nachrichten in chronologischer Reihenfolge:

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 23.01.2019 | 02:00

Kein deutsches Schiff mehr für EU-Mission "Sophia".

Deutschland setzt seine Beteiligung an dem EU-Marineeinsatz "Sophia" im Mittelmeer aus. Nach dem Einsatz der Fregatte "Augsburg" werde zunächst kein weiteres Schiff der Bundeswehr vor die libysche Küste geschickt, erklärte das Verteidigungsministerium. Die Bundeswehr werde jedoch weiter die Arbeit im Hauptquartier in Rom unterstützen. "Sophia" war in der Flüchtlingskrise 2015 zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität ins Leben gerufen worden. In der Praxis retteten die Soldaten aber vor allem Flüchtlinge. Die Mission kümmert sich inzwischen auch um die Ausbildung der libyschen Küstenwache.

Friedensvertrag zwischen Russland und Japan noch nicht in Sicht.

In den seit Jahrzehnten schwierigen Verhandlungen zwischen Russland und Japan über einen Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg deutet sich auch bei neuen Gesprächen keine Einigung an. Die Inselgruppe der Kurilen im Pazifik bleibt das zentrale Hindernis. Präsident Wladimir Putin und Japans Regierungschef Shinzo Abe sprachen nach einem Treffen in Moskau von der nicht einfach zu lösenden Aufgabe, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Die Sowjetunion besetzte die Kurilen-Inseln in den letzten Weltkriegstagen 1945. Japan verlangt die Rückgabe einiger kleiner Inseln des Archipels.

Oberstes Gericht stützt Trumps Transgender-Verbot im Militär.

US-Präsident Donald Trump hat mit seinem geplanten Verbot zu Transgender-Rekruten beim US-Militär einen Etappensieg vor dem obersten Gericht errungen. Der Supreme Court setzte das Verbot mit einer Anordnung in zwei Fällen zunächst wieder in Kraft, bis in diesen beiden Verfahren über Einsprüche bei Berufungsgerichten entschieden ist. Die oppositionellen Demokraten kritisieren ein Verbot als diskriminierend. Transgender sind Menschen, die sich in einem Körper mit dem falschen Geschlecht geboren fühlen und solche, die sich selbst keinem Geschlecht eindeutig zuordnen.

Migration nach Deutschland geht zurück.

Die Zuwanderung nach Deutschland hat laut dem neuen Migrationsbericht zuletzt abgenommen. Im Jahr 2017 seien mit 1,55 Millionen deutlich weniger Menschen zugezogen als in den Vorjahren. Etwa 67 Prozent dieser Zugewanderten stammten aus einem europäischen Land. Das melden mehrere Medien unter Berufung auf den Bericht der Bundesregierung. Demnach ging auch die Zahl der Asyl-Erstanträge 2017 deutlich zurück, auf 198.000. Im Jahr zuvor waren es noch 722.000 Erstanträge. Bundesinnenminister Horst Seehofer wird den Migrationsbericht an diesem Mittwoch in Berlin offiziell vorstellen.

Weltjugendtag in Panama eröffnet.

In Panama-Stadt hat der Weltjugendtag der katholischen Kirche mit einem Gottesdienst begonnen. Schwerpunktthemen bei dem internationalen Treffen junger Katholiken sollen Migration, Jugendgewalt und der Erhalt einer lebenswerten Erde sein. Die Veranstalter rechnen mit 150.000 Teilnehmern. Höhepunkt ist die Abschlussmesse am Sonntag mit Papst Franziskus. Nach den Veranstaltungen in Buenos Aires und in Rio de Janeiro ist es der dritte Weltjugendtag in Lateinamerika. Der letzte Weltjugendtag fand 2016 in der polnischen Stadt Krakau statt.