Thailändische Jungen-Fußballmannschaft nicht mehr im Krankenhaus | Aktuell Asien | DW | 18.07.2018
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Nach der Rettungsaktion

Thailändische Jungen-Fußballmannschaft nicht mehr im Krankenhaus

Das aus einer Höhle in Thailand gerettete Fußball-Team ist wieder fit. Seit der Rettung waren die zwölf Jungen zusammen mit ihrem Trainer zur Beobachtung in einem Krankenhaus untergebracht.

Medien berichteten, dass alle zusammen in Fußballtrikots das Krankenhaus in der nördlichen Provinz Chiang Rai verließen und in drei wartende Kleinbusse stiegen. Ursprünglich war ihre Entlassung aus dem Krankenhaus für Donnerstag geplant.

Auf einer anschließenden Pressekonferenz zeigte sich das Team erstmals wieder in der Öffentlichkeit. Als Beweis dafür, dass es ihnen inzwischen wieder gut geht, dribbelten die Jungen mit Bällen in den Saal. Nach Angaben der Ärzte haben sie nach den Tagen in der Höhle im Durchschnitt wieder drei Kilogramm Gewicht zugelegt.

In den neun Tagen unter der Erde hätten sie nur Regenwasser getrunken, aber nichts gegessen, berichteten die Jungen, die bei der Pressekonferenz - passend zum Namen ihres Teams - ein Fußballtrikot mit einem aufgedruckten Wildschwein trugen. Sie hätten versucht, sich einen Weg aus der Höhle zu graben, dies sei aber vergeblich gewesen, schilderten sie ihre verzweifelte Lage. 

Alle wohlauf

Nach Angaben der Ärzte geht es den Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren sowie dem Betreuer gut. Bislang hatte es nur Aufnahmen aus dem Krankenhaus gegeben, wo sich das Team seit der Rettung aufhielt.

Die Fußballer hatten am 23. Juni während der Regenzeit trotz Warnungen einen Ausflug in die Tham-Luang-Höhle unternommen, die etwa 50 Kilometer von Chiang Rai liegt. Dort wurden sie von Wassermassen überrascht. Erst nach 17 Tagen kamen die letzten Jungen frei. Das Drama und die glückliche Rettung wurden in aller Welt verfolgt.

hf/sti (dpa, afp)

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