Terrorvorwürfe gegen Katar | Podcast Wirtschaft | DW | 06.06.2017
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Podcast Wirtschaft

Terrorvorwürfe gegen Katar

... und warum das deutschen Firmen auf die Füße fallen kann +++ Big Brother aus Peking wacht über alles – auch über Chinesen, die im Ausland mehr als 130 Euro ausgeben +++ 50 Jahre Sechstagekrieg – Reportagen aus Gaza und dem Westjordanland

Audio anhören 16:05

IS-Unterstützer?

Das war schon sehr überraschend: Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jemen und Ägypten haben gestern alle diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und den Luftraum für katarische Flugzeuge gesperrt. Der Vorwurf lautet, Katar unterstütze Terrororganisationen wie den Islamischen Staat. Das Land lebt fast ausschließlich vom Export seiner Bodenschätze: Erdöl und Erdgas - und ist mit mehr als 300 Milliarden Dollar einer der weltweit größten institutionellen Anleger - auch in Deutschland. 

Big Brother Peking

Chinas Behörden bestätigen mal wieder ihr Image als absolute Kontrollfreaks. Das digitale Leben der Chinesen wird bereits größtenteils überwacht, dank Kameras und Biometrie-Tracking gilt das inzwischen in vielen Bereichen auch fürs echte Leben. Nun verschärft China die Finanzkontrollen – angeblich, um Schmuggel und Geldwäsche zu bekämpfen. Das Ganze dürfte aber noch andere Gründe haben. 

Status Quo im Westjordanland

Steffen Wurzel aus Shanghai. Gestern hat sich der Beginn des Sechstagekrieges zum 50sten Mal gejährt - Israel schlug damals mehrere arabische Armeen und besetzte unter anderem das Westjordanland und Ostjerusalem. An diesem Besatzungszustand hat sich seit Jahren nichts geändert, und das liegt daran, dass er wirtschaftliche Vorteile bringt – und zwar nicht nur für einige israelische Unternehmen.

Stromnotstand in Gaza

Kaum Einnahmen also auch für die palästinensische Autonomiebehörde, und das hat Folgen unter anderem für die Stromversorgung.im Gaza-Streifen.

Technik: Jan Eisenberg

Redakteur im Studio: Rolf Wenkel