Teodor aus Rumänien | Lernerporträts - Video | DW | 28.06.2019
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Lernerporträts

Teodor aus Rumänien

Der Autofan schätzt deutsche Autos und Autobahnen, findet nicht jedes Klischee über Deutschland bestätigt und ist mit Deutsch von klein an vertraut. Mit dem Wort „Liebe“ verbindet er eine bestimmte Erinnerung.

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Teodor aus Rumänien

Name: Teodor

Land: Rumänien

Geburtsjahr: 2001

Ich lerne Deutsch, weil …
meine Eltern das wichtig fanden. Deshalb habe ich schon im Kindergarten damit begonnen. Inzwischen finde ich ihre Entscheidung gut, denn eine Fremdsprache zu beherrschen ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.

Mein erster Tag in Deutschland war …
im Jahr 2012. Ich habe mit meinen Eltern Freunde in Deutschland besucht. Da ich damals schon ein großer Autofan war, fand ich es besonders toll, als wir mit Tempo 200 über die Autobahn gebrettert sind. In Rumänien sind die Straßen nicht so gut ausgebaut, und es gibt nur wenige Autobahnen.

Das ist für mich typisch deutsch:
Die Pünktlichkeit. Rumänen denken, dass alle Züge in Deutschland pünktlich sind. Auch haben wir einen schönen Witz darüber, wie Deutsche und Rumänen mit dem Thema umgehen.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Dass die Menschen höflich sind. Ich hab das selbst erfahren, als ich im Juni 2019 im Rahmen des Internationalen Preisträgerprogramms des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) in Deutschland war: Eine Frau sagte mir nicht nur, welchen Bus ich nehmen muss, sondern wäre sogar bereit gewesen, mich zu begleiten, um mir den richtigen Weg zu zeigen.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin oder München. Beides sind Großstädte mit entsprechenden Möglichkeiten, dort zu studieren und zu arbeiten. Freiburg im Breisgau gefällt mir auch. Dort zu leben kann ich mir aber erst vorstellen, wenn ich im Ruhestand bin, denn es ist doch eine sehr beschauliche Stadt und Umgebung.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Dass Deutsche keinen Unterschied machen im Gebrauch von „gehen“ und „laufen“. Statt, wie ich es gelernt habe, zu sagen: „Wir gehen bis dahin“ sagen sie: „Wir laufen bis dahin“. 

Mein deutsches Lieblingswort:
Liebe“. Es ist ein Wort, das so viel beinhaltet. Auch war es das erste Wort, das ich im Alter von zweieinhalb Jahren gelernt habe. Ich wollte meiner Mutter nämlich mitteilen, dass ich sie liebe.

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“ 

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Mir eines Tages einen Porsche 992 kaufen zu können.

Mein Tipp für andere Deutschlernende:
Wer die Möglichkeit hat, soll nach Deutschland kommen und dort möglichst viel Deutsch sprechen. 

Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
Ich nutze die Onlineangebote gern und viel und schaue auch Fernsehen.

Meine Erfahrung mit dem IPP-Programm des PAD:
Die Teilnahme als Preisträger an dem Programm ist eine der bislang kulturell und menschlich bereicherndsten Erfahrungen meines Lebens. So habe ich viele nette Schülerinnen und Schüler aus anderen Ländern kennengelernt.

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