Taifun ″Fitow″ wütet in China | Aktuell Asien | DW | 07.10.2013
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Aktuell Asien

Taifun "Fitow" wütet in China

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ist der Taifun "Fitow" über den Südosten Chinas hinweggefegt. Mehr als 750.000 Menschen brachten sich vor dem Wirbelsturm in Sicherheit.

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Taifun legt Chinas Südosten lahm

In der Provinz Fujian traf der Taifun auf Land. In Wenzhou, im Süden der Provinz Zehjiang, stürzten mehr als 1200 Gebäude ein. Mindestens zwei Menschen kamen nach ersten Angaben der Behörden ums Leben. Mehrere Menschen werden vermisst. Vorsorglich waren zuvor 574.000 Einwohner in der Provinz aus ihren Häusern evakuiert worden, in Fujian waren es 177.000 Bewohner.

In weiten Regionen fiel der Strom aus. Zugstrecken sind unterbrochen. Flugverbindungen wurden storniert. Im Vorfeld des Taifuns hatte der Wetterdienst die höchste Sturmwarnung ausgegeben. 30.000 Fischer wurden aufgefordert, schnellstmöglich mit ihren Schiffen einen Hafen anzusteuern. Meteorologen gehen davon aus, dass "Fitow" - der nach einer Blume aus Mikronesien benannt ist - auf seinem Weg landeinwärts an Kraft verlieren wird.

Erst vor zwei Wochen war der Taifun "Usagi" über die Region hinweggefegt und hatte mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen.

se/wl (dpae, ape, afp)

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