Tödlicher Anschlag in Ägypten | Aktuell Afrika | DW | 24.03.2018
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Arabische Welt

Tödlicher Anschlag in Ägypten

In der Hafenstadt Alexandria explodierte ein Sprengsatz, mindestens zwei Menschen wurden getötet. Offenbar galt der Anschlag dem Polizeichef der Stadt. Zwei Tage vor der Präsidentenwahl steigen die Spannungen im Land.

Die Bombe war laut Innenministerium unter einem Auto angebracht und explodierte, als der Wagen von Sicherheitschef Mostafa al-Nemr die Stelle passierte. Dabei wurden nach Angaben al-Nemrs ein Polizist und ein Fahrer getötet, vier weitere Polizisten seien verletzt worden. Al-Nemr selbst blieb unverletzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Hintergründe unklar

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums teilte mit, dass die Verletzten in ein Militärkrankenhaus gebracht worden seien.

Bilder vom Tatort in der Nähe einer Polizeistation, die ins Internet gestellt wurden, zeigten ausgebrannte Autos und dicken schwarzen Rauch. Bislang hat sich niemand zu dem Attentat bekannt.

Anschlag vor Wahl

Seit dem Sturz des demokratisch gewählten, aber islamistischen Staatschefs Mohammad Mursi durch das ägyptische Militär im Jahr 2013 unter General Abdel Fattah al-Sisi kommt es in dem Land immer wieder zu tödlichen Attentaten.

In Ägypten beginnt am Montag die Präsidentschaftswahl. Amtsinhaber al-Sisi gilt bei der bis Mittwoch dauernden Abstimmung als konkurrenzlos. Die meisten anderen Kandidaten wurden im Vorfeld der Wahl entweder verhaftet oder zogen ihre Kandidatur zurück.

mak/jj (afp, dpae, rtr)

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