Svetlana aus Serbien | Lehrerporträts | DW | 29.08.2017
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Lehrerporträts

Svetlana aus Serbien

Svetlana sieht Deutsch als Medium, sich in die Denkweise und Kultur eines anderen Landes einzufühlen. Was sie besonders schätzt: Toleranz, Wertschätzung anderer Menschen – und Zivilcourage.

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Svetlana aus Serbien

Name: Svetlana

Land: Serbien

Geburtsjahr: 1967

Beruf: Deutsch- und Englischlehrerin an der Deutschen Schule Belgrad

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Mit der Sprache fühlt man sich in Deutschland heimisch. Das habe ich selbst erlebt, weil ich als Gastarbeiterkind Deutsch gelernt habe.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich meinen Schülerinnen und Schülern vermitteln will, dass man durch den Einblick in eine andere Kultur und Denkweise seinen persönlichen Horizont erweitern und auch verändern kann.

Das ist typisch deutsch für mich:
Toleranz, Systematik im Handeln sowie die Wertschätzung von Arbeit, Fleiß und dem Talent anderer Menschen.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Mainz. Im Rahmen des einjährigenWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte war ich in Mainz und habe die Stadt und ihre Menschen liebgewonnen.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Flammkuchen.

Mein deutsches Lieblingswort:
Zivilcourage“. Es ist sehr wichtig, zu seiner eigenen Meinung zu stehen und sich nicht auf die offizielle, staatliche Meinung zu verlassen. Auch hier habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Der Kontrabass“ von Patrick Süskind. Es beinhaltet drei für mein Leben wichtige Dinge: Theater, Sehnsucht und Musik.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
„Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel. Es wirft ein besonderes Licht auf Intelligenz, Individualität und die Wertschätzung von Menschen.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Nomen und ihr Genus sowie der Satzbau, hier vor allem die Verbstellung und Verben mit trennbaren Präfixen.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Dass ich einen Schüler, der in Deutschland kein Bein auf den Boden bekam und die Schule geschwänzt hat, soweit gebracht habe, dass er an unserer Schule den Haupt- und anschließend den Realschulabschluss gemacht hat.

 

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