Studenten verbrennen in Westindien | Aktuell Asien | DW | 25.05.2019
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Katastrophe

Studenten verbrennen in Westindien

Feuerwehrmänner auf Hebebühnen versuchten die lodernden Flammen zu löschen. Doch für zahlreiche Menschen im obersten Stock eines College-Gebäudes kam jede Hilfe zu spät.

Bei einem Brand in der Stadt Surat im Westen Indiens sind mindestens 19 Studenten ums Leben gekommen. 16 von ihnen hätten tödliche Verbrennungen erlitten, sagte ein Arzt der Nachrichtenagentur AFP. Drei der Opfer seien Verletzungen erlegen, die sie sich beim Sprung aus dem Gebäude zugezogen hätten. Die meisten Toten seien Frauen.

Bilder zeigten lodernde Flammen und schwarzen Rauch, der aus dem College-Gebäude aufstieg. Ein Feuerwehrvertreter erklärte, 50 oder 60 Menschen hätten sich beim Ausbruch des Brandes im obersten Stockwerk aufgehalten. Wegen des im Dach verwendeten Materials habe sich das Feuer rasch ausbreiten können.

Die Unglücksursache ist noch unklar. Lokalen Medien zufolge könnte die Zahl der Toten weiter steigen, da viele verletzte Studenten noch in Krankenhäusern liegen. Die Stadt Surat hat viereinhalb Millionen Einwohner. Die Wirtschaftsmetropole liegt im Südosten des indischen Bundesstaates Gujarat.

jj/haz (afp, dpa)

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