Strom des Lebens (1) | DokFilm | DW | 19.05.2019
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DokFilm

Strom des Lebens (1)

Der Hunger nach Energie wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Welche Technologien sind vorhanden, um den wachsenden Hunger nach Strom abzudecken? Werden wir den Stromkonsum einschränken müssen? Was kann Europa von China lernen?

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Die Sonne ist der leistungsfähigste Energielieferant unserer Galaxie. Nahe der marokkanischen Wüstenstadt Ouarzazate entsteht derzeit das größte Solarkraftwerk der Welt: Noor, auf arabisch Licht, soll bis 2020 fertiggestellt sein und dann 4 Blöcke umfassen. In seiner Endausbaustufe wird Noor insgesamt 1,3 Mio. Haushalte mit Strom versorgen. Aber möglicherweise ist doch Windkraft die vielversprechendere Alternative? Weltweit werden auf Hochtouren Windparks errichtet, um die Energieversorgung auszubauen. Doch wie steht es um die Kosten-Nutzen-Rechnung der Windenergie? Lohnt sich die teure Investition in Windräder überhaupt ? Wie schnell man den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorantreiben kann, zeigt das Beispiel China. Sein enormes Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten hat das Reich der Mitte zum größten Energiefresser überhaupt gemacht. Doch China ist gleichzeitig auch der größte Energieproduzent der Welt. Derzeit ist eine regelrechte Energie-Revolution im Gange. Fast 20 Prozent des immer weiter steigenden Energiebedarfs werden mittlerweile mit erneuerbaren Techniken gedeckt und bereits heute kommt ein Großteil aller Solarzellen aus China. Was kann Europa von China lernen? Ein Schlüssel zur Vermeidung einer Stromkrise könnte "Dezentralisierung" sein. Microgrids. Ein beschauliches Städtchen im schwäbischen Allgäu zeigt, wie es möglich ist, achtmal so viel Strom zu produzieren, wie man selbst benötigt.