Stockholm: Lebenslänglich für usbekischen LKW-Attentäter | Aktuell Europa | DW | 07.06.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Höchststrafe

Stockholm: Lebenslänglich für usbekischen LKW-Attentäter

Für den Terroranschlag in der Stockholmer Innenstadt mit fünf Toten muss ein IS-Anhänger lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht verurteilte den Usbeken Rachmat Akilow zur Höchststrafe.

Schweden Prozess LKW-Terroraschlag in Stockholm Rakhmat Akilov (picture-alliance/AP Photo/TT/F. Sandberg)

Der Usbeke Rachmat Akilow vor dem Stockholmer Gericht

Zuvor hatte der 40-Jährige gestanden, einen gestohlenen Lastwagen vorsätzlich in die Menschenmenge auf der Stockholmer Haupteinkaufsstraße gelenkt zu haben. Bei dem Anschlag am 7. April 2017 tötete er fünf Menschen, 15 wurden verletzt und laut Anklage riskierte der Attentäter den Tod von fast 150 weiteren. Neben drei Schweden, darunter ein elfjähriges Mädchen, wurden ein Brite und eine Belgierin getötet. Nach eigener Aussage wollte Akilow erreichen, dass Schweden den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aufgibt.



Akilow war schon kurz nach dem Anschlag festgenommen worden. Der Angeklagte gab sich als überzeugter Anhänger der IS-Miliz zu erkennen. Die schwedischen Ermittler suchen weiterhin nach Hintermännern der Gewalttat, zu der sich bisher keine Organisation bekannt hat. Akilow war 2014 nach Schweden gekommen. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war, tauchte er ab.

nob/djo (rtr/dpa)