Steuersünder Messi entgeht Strafverfahren | Sport-News | DW | 04.09.2013
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Sport-News

Steuersünder Messi entgeht Strafverfahren

Der argentinische Fußball-Star einigt sich mit der spanischen Justiz auf eine Rückzahlung in Millionenhöhe. Offenbar ist es nicht das erste Mal, dass Messi seine Steuerschulden begleicht.

Weltfußballer Lionel Messi hat sich mit den spanischen Behörden auf eine Rückzahlung von fünf Millionen Euro geeinigt, um ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung abzuwenden. Das bestätigte das Gericht an diesem Mittwoch. Dem Star des FC Barcelona wird vorgeworfen, gemeinsam mit Vater Jorge Horacio in den Jahren 2007 bis 2009 4,17 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Die Rückzahlung soll bereits am 14. August erfolgt sein.

Beide sollen allerdings noch immer am 17. September als Verdächtige eines Ermittlungsverfahrens in Messis Wohnort Gava vernommen werden. Die Anwälte des Argentiniers versuchen jedoch, den Termin aufzuheben. Der US-amerikanische TV-Sender CNN berichtet zudem, dass der 26-Jährige bereits vor zwei Monaten zehn Millionen Euro für die Jahre 2010 und 2011 nachgezahlt habe.

Messi wird vorgeworfen, Teile seines Millioneneinkommens über Unternehmen in Steuerparadiesen abgewickelt zu haben. Es geht dabei um Lizenzgebühren für Bildrechte, die Messi an Scheinfirmen abgetreten haben soll, um die Erlöse am spanischen Finanzamt vorbeizuschleusen. Die Werbeeinnahmen sollen mindestens 19 Millionen Euro pro Jahr betragen haben.

asz/of (dpa, sid)