Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Trump werden | Aktuell Amerika | DW | 25.06.2019
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Weißes Haus

Stephanie Grisham soll neue Sprecherin von Trump werden

US-Präsident Trump soll nach dem Rückzug seiner Sprecherin Sarah Sanders eine neue Stimme des Weißen Hauses gefunden haben. Die neue Sprecherin hat sogar schon einen Schreibtisch im Weißen Haus.

Die bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump, Stephanie Grisham, soll neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump werden. Das teilte Melania Trump auf Twitter mit. Grisham folgt als Sprecherin des Weißen Hauses auf Sarah Sanders, die auf eigenen Wunsch zum Monatsende ausscheidet. Melania Trump schrieb, sie könne sich keine bessere Person vorstellen, um der Regierung und dem Land zu dienen. 

Grisham gehört seit langem zum Umfeld Trumps. Sie stieß 2015 zu dessen Wahlkampfteam und ist damit eine der wenigen Mitarbeiterinnen, die sich aus den Anfangstagen halten konnten. Sie gilt als äußerst loyal und soll für einige Entscheidungen hinter den Kulissen verantwortlich gewesen sein. So gab es etwa Berichte, dass sie im vergangenen November eine treibende Kraft bei der Entlassung der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin Mira Ricardel war.

Vor anderthalb Wochen war überraschend angekündigt worden, dass Trumps bisherige Sprecherin Sarah Sanders das Weiße Haus zum Monatsende verlässt. Sie war wegen ihres oft konfrontativen Auftretens gegenüber Medienvertretern höchst umstritten. Ihr Verhältnis zu einem Großteil der im Weißen Haus akkreditierten Journalisten war angespannt. Trump aber schätzte die kämpferische Art seiner Sprecherin. Diese beteuerte bei der Ankündigung ihres Abschieds aus dem Weißen Haus erneut ihre Bewunderung für Trump: "Ich liebe den Präsidenten", sagte sie. 

Sanders will nun nach Arkansas zurückkehren. Ihr Vater Mike Huckabee war 1996 bis 2007 Gouverneur des Bundesstaats. Sanders schloss nicht aus, in Zukunft für das Amt zu kandidieren. Trump hatte zu seiner scheidenden Mitarbeiterin gesagt: "Sie ist eine besondere Person mit außergewöhnlichen Talenten, die unglaubliche Arbeit geleistet hat." Er hoffe, sie werde einmal als Gouverneurin in Arkansas kandidieren und in die Fußstapfen ihres Vaters treten.

lh/ww (dpa, afp)

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