Sound of Freedom (2) | DokFilm | DW | 14.02.2020
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DokFilm

Sound of Freedom (2)

200 Jahre Musik der Freiheit, der Hoffnung und des Protests: Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte von Liedern, die zu ikonischen Erkennungsmelodien wurden - von der "Marseillaise" über "Bella Ciao" bis hin zu "I Will Survive".

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Was hat das Volkslied "Die Gedanken sind frei" mit dem "Punk-Gebet" der russischen Band Pussy Riot zu tun? Auf welche Traditionen bezieht sich die Free-Nelson-Mandela-Bewegung oder der Feminismus-Pop von Beyoncé? Musik berührt die Menschen. Sie motiviert und tröstet. Spätestens seit der Französischen Revolution sind gesellschaftliche Umbrüche und politische Lieder eng miteinander verknüpft. Superstar Beyoncé macht es ganz aktuell vor: Erfolgreiche Popmusik kann politisch sein. Ihre Bekanntheit nutzt sie, um auf die Diskriminierung der Schwarzen in den USA aufmerksam zu machen und für die Gleichberechtigung der Frau zu kämpfen. Damit steht die Sängerin in einer langen Tradition von Klängen, die die Welt veränderten, dem "Sound of Freedom": Von der "Marseillaise" über Billie Holidays "Strange Fruit" bis zu "Girls Just Wanna Have Fun" und "Wind of Change". Die "Marseillaise" zum Beispiel ist bis heute der Inbegriff von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Während der Französischen Revolution rief es das Volk an die Waffen und diente den Truppen zum Marschieren. Heute wird darüber diskutiert, ob man besonders blutige und gewaltverherrlichende Passagen ändern sollte. Mit dem Song "March of the Women" kämpfen die Engländerinnen für das Wahlrecht der Frauen. "Wind of Change" von den Scorpions ist 1989 die Hymne des Mauerfalls. Kaum ein Song bringt die Emotionen rund um das Ende des Kalten Krieges so auf den Punkt. Mit vielen Stars und Zeitzeugen erzählt "Sound of Freedom" von der revolutionären Macht der Musik.