″sonotopia″-Wettbewerb 2018: Preis für Klangkunstinstallationen an Nika Schmitt | Kunst | DW | 15.03.2018
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Kunst

"sonotopia"-Wettbewerb 2018: Preis für Klangkunstinstallationen an Nika Schmitt

Die luxemburger Künstlerin Nika Schmitt ist erste Preisträgerin beim "sonotopia"-Wettbewerb 2018 der Beethovenstiftung Bonn. Inzwischen wächst die Bedeutung der Klangkunst europaweit.

"Durch ihre Sensibilität für Räume und Situationen wie für Fragen, die uns alle beschäftigen, schafft die Künstlerin mit unspektakulären Gesten eine fein nuancierte Aufmerksamkeit für die sinnlich zu ergründende Welt", heißt es in der Erklärung der Jury.

Nika Schmitt erhält damit ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Realisierung einer neuen Klanginstallation, die im Herbst 2018 beim Beethovenfest Bonn vorgestellt wird.

Die 1992 geborene Absolventin der Kunsthochschule der Stadt Maastricht ist seit 2017 als freischaffende audio/visuelle Künstlerin tätig. Zu ihren Werken gehören ortspezifische Projekte wie eine Forschungsarbeit in Dakar zur "Biennale of Contemporary Art in Senegal - Dak'art" im Jahr 2016. Ausstellungen ihrer Werke waren bereits im niederländischen Amsterdam und Helmont zu sehen und zu hören. Schmitt war ebenfalls Vokalistin in der experimentellen Musikgruppe "Otomax" und gründete zusammen mit zwei weiteren Künstlern die Modelinie "Dominik".

Zeit ton passagen (Beethovenstiftung Bonn/Simon Vogel)

Die Klanginstallation "Zeit Ton Passagen" bearbeitet die Geschichte der Deutschen Welle als Weltsender

Insgesamt 51 Arbeiten von Studierenden europäischer Hochschulen wurden für sonotopia 2018 von der Jury vor Ort bewertet. Neben dem Hauptpreis an Nika Schmitt ging eine Auszeichnung an den dänischen Klangkünstler Andreas Sahl Andersen.

Seit über 20 Jahren wird an Kunsthochschulen in Europa Klangkunst gelehrt, was die wachsende Einbeziehung von Klang als Material künstlerischer Gestaltung widerspiegelt. Für Studierende der Klangkunst ist "bonn hoeren - sonotopia" der weltweit erste dotierte Wettbewerb. Er soll junge Klangkünstler und –künstlerinnen eine größere Sicht- und Hörbarkeit geben. 

Rf/pg (bonn hoeren)

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