Singapur - Asiens globaler Hotspot | DokFilm | DW | 14.11.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

DokFilm

Singapur - Asiens globaler Hotspot

Singapur, der asiatische Inselstaat, ist seit seiner Gründung 1819 ein Einwanderungsland – und gehört heute zu den reichsten Ländern der Welt. Eine Vielfalt an Ethnien mit ihren Religionen und Kulturen lebt hier friedlich zusammen. Ein Porträt.

Video ansehen 42:34

Singapur liegt zwischen dem Indischem Ozean und dem Pazifik, diese günstige Lage für den Handel machte die Hafenstadt zu einem Erfolgsmodell. Sir Thomas Stamford Raffles, der die Niederlassung der Britischen Ostindien-Kompanie 1819 gründete, holte Arbeitskräfte aus der ganzen Großregion. Sie errichteten dort, wo es vorher nur ein paar Fischerdörfer gab, die neue Stadt Singapur und bildeten von Beginn an deren Bevölkerung. Seit dieser Zeit ist Singapur ein Einwanderungsland: Chinesen, Inder und Malaien haben ihre eigene Religion und Kultur. Von Anfang an verordnete die Regierung den Menschen unterschiedlicher Ethnien, Religionen und Kulturen Harmonie - durch Gesetze, Erziehung und das Errichten von getrennten Stadtvierteln. Wer sich an die Gesetze hält, kann gemäß seinen Traditionen und seiner Religion ungestört leben. Das ist bis heute so. Allerdings hat der Staat in die Wohnkultur eingegriffen - statt in ihren eigenen Stadtvierteln leben die Menschen jetzt in Wohnblöcken auf engem Raum. Es gibt kein Verkehrschaos, die Stadt ist sehr grün und bietet viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Der Erfolg gibt dem Inselstaat Recht. Er lockt Menschen aus der ganzen Welt an: Einwanderer, die in Singapur leben und arbeiten wollen, und Touristen. Und das sind immerhin rund zehn Millionen im Jahr.