Serena Williams siegt und spendet | Sport | DW | 12.01.2020
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WTA-Turnier in Auckland

Serena Williams siegt und spendet

Nach mehr als drei Jahren hat die ehemalige Weltranglistenerste wieder einen Titel gewonnen. Williams siegte beim WTA-Turnier im neuseeländischen Auckland - und ließ nach dem Matchball eine große Geste folgen.

Mit sichtbarer Erleichterung reckte Serena Williams nach dem erfolgreichen Matchball ihre Hände in den Himmel, ehe sie zum Netz des Center Courts ging und die Gratulation ihrer Gegnerin Jessica Pegula entgegennahm. Es war der erste Titel seit ihrem Triumph bei den Australian Open vor drei Jahren - und der erste Turniersieg als Mutter: Williams' zweijährige Tochter erlebte das Match ihrer Mama live im Publikum mit. "Es fühlt sich gut an, es war eine lange Zeit", meinte die US-Amerikanerin nach dem Spiel.

Der Zwei-Satz-Erfolg gegen ihre Landsfrau Jessica Pegula mit 6:3 und 6:4 war der 73. in ihrer langen Karriere - und keineswegs ein Spaziergang, betonte Williams nach dem Match: "Jessica war heute eine unglaublich gute Gegnerin, es war ein großartiges Match und ich hätte mir keine bessere im Finale wünschen können."

Spende für die Buschbrand-Opfer

Nach ihrem Sieg in Auckland verkündete Williams, dass sie schon vor dem Turnier beschlossen habe, ihr Preisgeld den Opfern der verheerenden Buschbrände in Australien spenden werde. "Ich habe seit mehr als 20 Jahren immer wieder in Australien gespielt und es ist sehr, sehr schwer für mich, die Berichte über die Feuer zu sehen, über die Tiere und die Menschen, die ihr Zuhause verloren haben", sagte sie, als sie die Spende in Höhe von 43.000 US-Dollar übergab. Außerdem wolle sie ihre Spielkleidung versteigern, die sie während des Turniers getragen hat. Damit folgt sie dem Beispiel anderer Sportler, die ebenfalls für die Buschbrand-Opfer gespendet haben.

Durch ihren Sieg in Auckland hat sich die aktuelle Weltranglisten-Neunte auch in die Liste der Titelfavoriten für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres gespielt. Bei den Australian Open hat sie ab dem 20. Januar die Möglichkeit, den Rekord von 24 Major-Siegen der Australierin Margaret Court einzustellen.

mak/kle (sid, afp, ap)

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