Sechs Tote durch Erdrutsch im mexikanischen Bundesstaat Veracruz | Aktuell Amerika | DW | 07.08.2016
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Aktuell Amerika

Sechs Tote durch Erdrutsch im mexikanischen Bundesstaat Veracruz

Er wurde zwar inzwischen vom Hurrikan zum Tropensturm heruntergestuft, doch die Zerstörungskraft von "Earl" bleibt gewaltig. Das mussten nun einige Gemeinden im Osten Mexikos schmerzlich erfahren.

Mexikanische Soldaten helfen beim Beseitigen der Schlammlawine in der Gemeinde Xalapa (Foto: Getty Images/AFP/E. Murillo)

Soldaten helfen beim Beseitigen der Schlammlawine in der Gemeinde Xalapa

Ein vom Tropensturm "Earl" ausgelöster Erdrutsch hat in Mexiko mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Ein Paar und sein Kleinkind starben nach Behördenangaben, als das Haus der Familie in der Gemeinde Xalapa im östlichen Bundesstaat Veracruz von den Erdmassen verschüttet wurde. Ein achtjähriges Kind der Familie wurde gerettet. Ein Paar mit seinem dreijährigen Kind kam ums Leben, als das Familienhaus unter Schlamm begraben wurde.

Zwei weitere Menschen wurden am Samstag verletzt, wie der Zivilschutz mitteilte. Mindestens 40 Familien wurden in Sicherheit gebracht. Die Behörden warnten trotz nachlassenden Regens vor weiteren Erdrutschen und Schlammlawinen sowie einem Anschwellen des Jamapa-Flusses.

Folgen des Tropensturms Earl in der Gemeinde Coscomatepec (Foto: Getty Images/AFP/E. Murillo)

Folgen des Tropensturms "Earl" in der Gemeinde Coscomatepec

"Earl" war im zentralamerikanischen Belize auf Festland getroffen. Nachdem er sich zunächst über der Karibik zu einem Hurrikan der ersten Kategorie von insgesamt fünf Hurrikan-Stufen ausgewachsen hatte, schwächte er sich wieder zu einem Tropensturm ab, brachte aber weiter sintflutartige Regenfälle mit sich und zog Richtung Mexiko.

"Earl" ist in diesem Jahr der fünfte tropische Wirbelsturm der atlantischen Hurrikan-Saison. Insgesamt erwarten die Wetterexperten von Anfang Juni bis Ende November bis zu acht Hurrikans.

sti/qu (afp,dpa)