Schweres Erdbeben erschüttert Japan | Aktuell Asien | DW | 06.09.2018
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Asien

Schweres Erdbeben erschüttert Japan

Die Erdstöße mit der Stärke 6,7 verwüsteten Teile der nördlichsten Insel Hokkaido. Mindestens neun Menschen starben, fast 370 wurden verletzt. Rettungskräfte suchen nach vielen Vermissten.

Das Erdbeben der Stärke 6,7 verursachte nach übereinstimmenden Berichten örtlicher Medien und der Behörden zahlreiche Erdrutsche und brachte Häuser in der Region um die Stadt Atsuma zum Einsturz. Die Stromversorgung für die fast drei Millionen Haushalte auf Hokkaido brach zusammen, der komplette Bahnverkehr kam zum Erliegen. Auch auf dem Hauptflughafen der Insel kam es zu Schäden, der Flugverkehr wurde für mindestens einen Tag eingestellt.

Großangelegte Rettungsaktionen

Mehr als 4000 Soldaten beteiligten sich zunächst an den Rettungsaktionen für Verletzte und an der Suche nach Vermissten. Premierminister Shinzo Abe kündigte an, die Regierung werde die Zahl der uniformierten Rettungskräfte auf bis zu 25.000 erhöhen.

Fernsehbilder zeigten großflächige Erdrutsche und Rettungsaktionen mit Hubschraubern.

Wie die japanische Meteorologie-Agentur mitteilte, erschütterte eine Reihe von Nachbeben die Region. Auch in den kommenden Tagen sei mit weiteren Erdstößen zu rechnen. Eine Tsunami-Warnung wurde allerdings nicht herausgegeben.

mak/haz/gri (dpa, afp, rtr)