Schalke und Polizei wieder versöhnt | Fußball | DW | 14.09.2013
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Fußball

Schalke und Polizei wieder versöhnt

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger und Bundesligist Schalke 04 haben den Streit um den Polizeieinsatz beim Champions-League-Spiel gegen Saloniki beigelegt. Damit ist der Stadion-Boykott vom Tisch.

"Wir stimmen darüber überein, dass Fußballspiele in den Bundesligen sicher und in einer friedvollen Atmosphäre stattfinden sollen", ließen Innenminister Ralf Jäger und Schalke-Vorstandsmitglied Peter Peters nach einem Gespräch im Düsseldorfer Landtag mitteilen. "Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verein und Polizei ist hierfür die beste Basis." Die Polizei werde ab dem kommenden Mittwoch (18.09.2013) die Ordnungskräfte des FC Schalke im Stadion unterstützen. Der Bundesligist empfängt am Mittwoch zum Start der Champions-League-Gruppenphase den rumänischen Club Steaua Bukarest, drei Tage später (21.09.2013) ist Meister FC Bayern München zu Gast in der Arena in Gelsenkirchen.

Kritik "in Wortwahl und Tenor zu scharf"

Am Donnerstag hatte Jäger noch angekündigt, die Polizei werde nur noch außerhalb der Arena für Notfälle bereitstehen. Der NRW-Innenminister hatte damit auf die öffentliche Kritik der Schalker am harten Einsatz beim Champions-League-Playoff-Spiel am 21. August gegen PAOK Saloniki reagiert. Polizisten hatten im Schalker Block Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um nach eigenen Angaben eine drohende Eskalation zu unterbinden. 80 Menschen hatten anschließend von Ärzten behandelt werden müssen. Der Bundesligist räumte jetzt ein, dass seine Kritik am Polizeieinsatz "in Wortwahl und Tenor zu scharf" gewesen sei. Künftig wolle man Meinungsverschiedenheiten intern klären. Liga-Präsident Reinhard Rauball hatte das Gespräch zwischen Jäger und Peters vermittelt.

sn-dk (sid, dpa, NRW, FC Schalke 04)

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