Schadet die EU armen Ländern? | Podcast Wirtschaft | DW | 26.09.2018
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Podcast Wirtschaft

Schadet die EU armen Ländern?

Europäische Steuerpolitik in der Kritik +++ US-Notenbank in der Zwickmühle +++ Führungswechsel bei Daimler +++ Der Stand der deutschen Einheit +++ Wohungsnot im Silicon Valley

Audio anhören 14:59

Seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016 hat die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits sechs Mal erhöht. Heute entscheidet sie über den nächsten Zinsschritt. Die meisten Analysten erwarten eine weitere Erhöhung, denn die US-Wirtschaft wächst derzeit kräftig, auch wegen der Trumpschen Steuerreform. Und doch befindet sich die Notenbank in einer Zwickmühle.

Zetsche geht im Mai

Führungswechsel bei Daimler. Wie der Autokonzern heute bekanntgab, wird Dieter Zetsche nach 13 Jahren als Vorstandschef im Mai nächsten Jahres abtreten. Eigentlich läuft Zetsches Vertrag noch ein halbes Jahr länger, aber weil er 2021 an die Spitze des Aufsichtsrats wechseln will, muss er vorher eine zweijährige Karenzzeit einhalten.

Hier helfen, dort schaden

Die Haltung der Europäischen Union zur Entwicklungshilfe für arme Länder, etwa in Afrika, ist einigermaßen schizophren. Auf der einen Seite gibt die EU Milliarden aus, um zu helfen. Und auf der anderen Seite sorgt sie durch ihre internationale Steuerpolitik dafür, dass arme Länder Geld, das ihnen zusteht, nie erhalten. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der London School of Economics.

Deutsche Einheit

Einmal im Jahr legt das Bundeswirtschaftsministerium einen Bericht über den Stand der Deutschen Einheit vor. Das ist eine Art Gradmesser für die Frage, wie weit sich die alten und die neuen Bundesländern wirtschaftlich angenähert haben.

Wohnen im Silicon Valley

In Deutschland stöhnen derzeit viele über hohe Immobilienpreise und steigende Mieten. Im kalifornischen San Francisco und dem angrenzenden Silicon Valley kennt man die Situation, allerdings nochmals deutlich verschärft. Denn hier sitzen Google, Apple, Facebook und andere Giganten der Techbranche, deren Mitarbeiter viel Geld verdienen. In der Folge sind die Mieten derart gestiegen, dass viele Menschen sich das Wohnen dort nicht mehr leisten können. Die Alternative, wenn man nicht wegziehen kann oder will? Wohnmobile.


Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Thomas Schmidt