Schülerzahl leicht gesunken | Deutschlehrer-Info | DW | 12.03.2020
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Deutschlehrer-Info

Schülerzahl leicht gesunken

Die Bevölkerung in Deutschland wird älter, die Zahl der Unter-20-Jährigen nimmt ab. Das spiegelt sich auch in der Zahl der Schülerinnen und Schüler wieder, die ebenfalls zurückging – wenn auch nur leicht.

Im aktuellen Schuljahr 2019/2020 besuchen in Deutschland etwa 10,9 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende oder berufliche Schulen sowie Schulen des Gesundheitswesens. Im Vergleich zum letzten Schuljahr ist das ein Rückgang um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am 12. März 2021 in Wiesbaden mitteilte.

Den Hauptgrund dafür sieht das Bundesamt in der demografischen Entwicklung, denn die Zahl der jungen Menschen zwischen fünf und 20 Jahren ging etwa im gleichen Ausmaß zurück. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Schultypen: Während an den beruflichen Schulen ein Rückgang um 1,3 Prozent auf 2,4 Millionen verzeichnet wurde, ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen, also an Grundschulen und weiterführenden Schulen, mit 8,3 Millionen fast konstant geblieben.

Das könnte vor allem daran liegen, dass im Schuljahr 2019/2020 mehr ausländische Schülerinnen und Schüler deutsche Schulen besuchen. Ihre Zahl stieg um 3,5 Prozent auf 1,3 Millionen. Etwa 940.000 von ihnen besuchen eine allgemeinbildende Schule –ein Plus von 5,1 Prozent. An den beruflichen Schulen sank die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne deutsche Staatsangehörigkeit dagegen um 1,4 Prozent auf 320.000.

Im Ländervergleich verzeichnet Berlin den größten Zuwachs bei den Gesamt-Schülerzahlen (plus 1,4 Prozent) vor Sachsen (plus 1,3 Prozent). Den stärksten Rückgang gab es in Schleswig-Holstein (minus 1,2 Prozent).

ip/sts (Destatis, dpa)

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