Schüler halten Lehrer für digital wenig kompetent | Deutschlehrer-Info | DW | 12.12.2019
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Deutschlehrer-Info

Schüler halten Lehrer für digital wenig kompetent

Die Lehrkräfte wenig vertraut mit digitalen Lernmethoden und die Schule technisch schlecht ausgestattet – zu diesem ernüchternden Urteil kommen Schüler und Schulabgänger einer aktuellen Umfrage zufolge.

Erst im November 2019 ist eine Studie  zu dem Ergebnis gekommen, dass es mit den Computerkenntnissen deutscher Jugendlicher nicht weit her ist. Glaubt man den Schülerinnen und Schülern sind allerdings auch Lehrkräfte schlecht auf die Herausforderungen einer digitalen Lernwelt vorbereitet. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die vom Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft erstellt wurde.

In der unveröffentlichten Online-Umfrage unter 1000 Schülerinnen und Schülern bzw. Schulabgängern zwischen 14 und 21 Jahren waren zwei Drittel der Meinung, ihre Lehrerinnen und Lehrer seien „nicht so gut“ oder „schlecht“ mit digitalen Lernmethoden vertraut, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Gleichzeitig klagte mehr als die Hälfte der Befragten über schlechte technische Lernmittel in ihrer Schule. Dabei ist der Anteil derjenigen, die angeben, dass die Lehrkräfte nicht so gut oder schlecht mit digitalen Unterrichtsmethoden vertraut sind, bei den älteren Befragten deutlich höher als bei den jüngeren. Nach Ansicht der Autoren könnte das ein Hinweis darauf sein, dass sich die Kompetenzen der Lehrkräfte in diesem Bereich in den letzten Jahren etwas verbessert haben.

Auf die Frage, was sie sich an ihrer Schule wünschen oder gewünscht hätten, nannten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an erster Stelle, dass Lehrkräfte bessere Kenntnisse beim Einsatz digitaler Medien haben sollten. An zweiter Stelle folgte der Wunsch nach einer besseren Ausstattung der Schule mit digitalen Medien, gefolgt von einer stärkeren Nutzung von Apps im internen Schulablauf.

ip/sts (dpa)

 

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