Saskia aus Südafrika | Lernerporträts - Video | DW | 28.06.2019
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Lernerporträts

Saskia aus Südafrika

Deutsch lernte sie, weil sie es musste. Ihr Herz schlägt für Berlin, denn es gehört zu den angesagten Städten. Doch in Kapstadt will sie eines Tages ein eigenes Café eröffnen, auch um Menschen Arbeit zu geben.

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Saskia aus Südafrika

Name: Saskia

Land: Südafrika

Geburtsjahr: 2002

Ich lerne Deutsch, weil …
meine Eltern mich auf die Deutsche Schule in Kapstadt geschickt haben. Sie gilt als die beste Schule in der Stadt. Dort kommt man natürlich nicht daran vorbei, Deutsch lernen zu müssen. Aber ich finde Deutsch auch nützlich in der Geschäftswelt.

Mein erster Tag in Deutschland war …
ich glaub', im Jahr 2013. Meine Familie und ich waren in Berlin, wir haben das Brandenburger Tor gesehen und einen Biergarten besucht. 

Das ist für mich typisch deutsch:
Ausgelassen zu feiern, umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Fahrräder – und natürlich Bier und Bratwurst.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Ich sehe nicht viele Gemeinsamkeiten – außer vielleicht, dass die Jugendlichen ähnliche Interessen haben, zum Beispiel Musik.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin. Es ist der Ort, wo man sein muss, weil jede und jeder – egal aus welchem Land sie oder er kommt – im Moment da leben möchte. 

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Die Artikel. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum man unbedingt drei Artikel haben muss! Auch verstehe ich nicht, warum man immer noch männliche und weibliche Berufsbezeichnungen hat.

Mein deutsches Lieblingswort:
Nacktschnecke“. Es sagt zum einen aus, wie das Tier aussieht, klingt aber auch ziemlich lustig.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsle:
„verschwenden“ und „verbringen“. Sehr schlimm! Denn sie bedeuten ja wirklich nicht dasselbe.

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
In Kapstadt ein eigenes Café zu eröffnen. So könnte ich Menschen Arbeit geben und etwas zur Stärkung der Wirtschaft unseres Landes beitragen.

Mein Tipp für andere Deutschlernende:
Lernt mit Freude, denkt nicht so viel an die Grammatik. Schaut euch z. B. Serien an oder hört deutsche Musik. 

Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
Ich nutze die Radioangebote.

Meine Erfahrung mit dem IPP-Programm des PAD:
Im Juni 2019 hab ich amInternationalen Preisträgerprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes teilgenommen. Es ist bislang eine der besten Erfahrungen meines Lebens – auch weil ich so viele junge Leute aus anderen Ländern kennengelernt habe.

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