Sagan rast zum dritten Etappensieg | Sport | DW | 21.07.2018
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13. Etappe

Sagan rast zum dritten Etappensieg

Nach dem Alpen-Aus der Sprint-Elite gewinnt Peter Sagan die 13. Etappe der Tour de France nach Valence. Der Slowake zementiert damit die Machtverhältnisse unter den verbliebenen schnellen Fahrern im Feld.

Sagan vom deutschen Team Bora-hansgrohe verwies bei der umkämpften Zielankunft der 169,5 Kilometer langen Strecke den Norweger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) und den französischen Radprofi Arnaud Demare (Groupama-FDJ) auf die Plätze. John Degenkolb (Gera/Trek-Segafredo), Gewinner der 9. Etappe nach Roubaix, wurde Vierter. 

Sagan baute mit seinem neuerlichen Triumph die ohnehin komfortable Führung in der Punktewertung aus. Der sechste Gewinn des Grünen Trikots ist ihm kaum noch zu nehmen.

Im Gelben Trikot fährt weiter Geraint Thomas. Der Brite, nominell die Nummer zwei im Sky-Team von Titelverteidiger Chris Froome, musste nach zuletzt zwei hart erkämpften Etappensiegen vergleichsweise wenig Energie für einen weiteren Tag im Maillot jaune investieren. Er führt in der Gesamtwertung weiter mit 1:39 Minuten Vorsprung auf Froome.

Sprintmaschine auf den letzten Metern

Auf den Schlusskilometern baute Degenkolbs Trek-Team einen Sprintzug für den Deutschen auf, der die Vorarbeit aber nicht mit seinem zweiten Etappensieg abschloss. Stattdessen zog Sagan mit einer Energieleistung auf den letzten Metern noch an Kristoff und Demare vorbei. "Es war vielleicht ein bisschen spät. Ich habe versucht, mich nach vorne zu bringen und an Kristoffs Hinterrad zu bleiben. Ich bin froh, dass es geklappt hat", sagte er.

In den Finalsprint griffen einige Top-Fahrer gar nicht mehr ein. Die deutschen Etappenjäger Marcel Kittel und Andre Greipel, aber auch Ex-Weltmeister Mark Cavendish sowie die zweimaligen Etappensieger Fernando Gaviria und Dylan Groenewegen hatten ihre Tour-Teilnahme in den Alpen unfreiwillig beendet. Sagan hatte am Donnerstagabend zwar Ziel und Zeitlimit erreicht, fürchtete anschließend aber "Chaos" in den verbleibenden Massenankünften. "Jetzt will jeder mitspringen", hatte er gesagt. Das Chaos aber blieb aus, so ließ er sich seinen dritten Etappensieg nicht nehmen.

mrl (sid, dpa)

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