Ryanair in der Krise | Podcast Wirtschaft | DW | 09.08.2018
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Podcast Wirtschaft

Ryanair in der Krise

Luffahrtbranche - Warum deutsche Airlines und Flughäfen den Anschluss verlieren +++ Deutsche Telekom - Zukunft in Amerika? +++ Marokko: Der Strand, der Müll und das Meer

Audio anhören 16:10

Ryanair

Die Piloten des irischen Billigfliegers Ryanair kämpfen seit Monaten für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Zum großen Ärger für Urlauber, denn mitten in der Ferienzeit streiken die Piloten immer wieder. So fallen am Freitag nahezu alle Ryanair-Flüge in Deutschland aus. Auch in Belgien, Irland, Schweden und möglicherweise in den Niederlanden wird dann bei Ryanair gestreikt. Beim Unternehmens-Chef Michael O’Leary schien all das lange abzuprallen. Und jetzt?

Luftfahrtbranche

Heute informierte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft über die Situation der Branche. Deutsche Airlines und Flughäfen haben den Anschluss an das internationale Luftfahrt-Wachstum verloren. Die Hauptursache für diese Entwicklung ist leicht auszumachen.

Telekom

Zwei Dinge haben sich seit dem legendären Börsengang der Deutschen  Telekom am 18.11.1996 nicht geändert. Die Konzernfarbe Magenta und  der Aktienkurs. Ja, zwischendurch wurde die Telekom kurz zum Börsenstar. Die Aktie hob ab wie eine Rakete, stürzte dann aber umso schmerzlicher wieder ab. Seitdem dümpelt das Papier vor sich hin. Dabei wächst der Konzern dynamisch- vor allem in den USA und ist ein zuverlässiger Dividendenzahler. Der niedrige Aktienkurs sagt aber einiges aus über die Risiken im Geschäftsmodell und in der Branche.

Marokko

Es ist Urlaubszeit, auch in Marokko sind die Strände rappelvoll. Die endlose weiße Sandküste am Atlantik macht Lust auf lange Spaziergänge oder ein Bad in den Wellen, auch die Buchten an den großen Flüssen laden zum Planschen und Surfen ein. Mit dem Spaß ist es allerdings schnell vorbei, wenn man dabei in einem Meer von Plastikmüll schwimmt, mit den nackten Füßen in Glasscherben tritt, in faulende Essensreste oder gerne auch mal in gebrauchte Kondome. Peinlich für ein Land wie Marokko, das vom Tourismus lebt und eigentlich längst eine neue Ära im Umweltschutz einleiten wollte.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

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