Russische Leichtathleten bleiben gesperrt | Sport-News | DW | 27.07.2018
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Doping

Russische Leichtathleten bleiben gesperrt

Die russischen Leichtathleten werden auch bei den EM in Berlin nicht unter ihrer Landesflagge starten dürfen. Die vom Weltverband IAAF im November 2015 verhängte Sperre wegen des Dopingskandals bleibt in Kraft.

Zehn Tage vor Beginn der Europameisterschaften in Berlin fasste das IAAF-Council auf seiner Sitzung in Buenos Aires einen entsprechenden Beschluss. Der russische Verband habe mehrere Auflagen noch nicht erfüllt, heißt es in der Begründung. 

So seien die Kosten für die Task Force und für Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) noch nicht beglichen. Auch hätte Russland die Schlüsse aus dem McLaren-Report, in dem das Doping aufgedeckt wurde, nicht offiziell anerkannt. Zudem sei kein Zutritt zum Moskauer Anti-Doping-Labor und den dort gelagerten Proben der Jahre 2011 bis 2015 gewährt worden.

Internationales Startrecht für 72 russische Sportler

Der Weltverband hat inzwischen 72 Sportlern aus Russland das internationale Startrecht für 2018 zugesprochen - allerdings als neutrale Athleten. Entsprechende Anträge von 68 Sportlern sind laut IAAF zurückgewiesen worden.

ww/kle (dpa, sid)

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