Ringen um Gläubige in Westafrika | Fokus Afrika | DW | 06.10.2009
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Fokus Afrika

Ringen um Gläubige in Westafrika

Afrika-Synode tagt in Rom +++ Afrikaner strömen in neue evangelikale Kirchen +++ Katholische Kirche unter Druck

Papstbotschaft in Angola

Papstbotschaft in Angola

Im Beisein von Papst Benedikt XVI. hat die zweite Sondersynode der katholischen Kirche für Afrika ihre Beratungen aufgenommen. Bis zum 25. Oktober will sich die Bischofsversammlung in Rom mit den Themen Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden befassen. In seiner Ansprache forderte der Papst die afrikanischen Kirchen auf, Grenzen zwischen Volksgruppen, Ethnien und Religionen für die «Universalität Gottes» zu öffnen. Die religiöse, soziale und politische Lage Afrikas könne ohne Gottesbezug nicht begriffen werden.

Neue Kirchen in Afrika

Die zahlreichen neuen evangelikalen Kirchen kommen bei den Menschen in Afrika gut an. Die Armut versuchen viele Afrikaner mit dem Glauben zu lindern, die Religion bietet ein Ventil. Besonders in den neuen Kirchen, die Wohlstand versprechen, finden sie Halt, Hoffnung und Trost. Das setzt die katholische Kirche in Afrika unter Druck.

Christen und Muslime in Nigeria

Während Christen und Muslime in Afrika überwiegend friedlich miteinander leben, gilt das für Nigeria nur eingeschränkt. Das Land ist de facto zweigeteilt: Muslime leben vor allem im Norden des Landes, Christen vorwiegend im Süden. Vor allem im "Grenzgebiet" gehen Angehörige beider Konfessionen immer wieder aufeinander los. Aber auch die Metropole Lagos ist vor Konflikten nicht gefeit. Hierher ziehen immer mehr Muslime aus dem Norden Nigerias. Sie stammen von der Ethnie der Hausa ab und treffen bei den in Lagos ansässigen, christlich geprägten Yoruba nicht immer auf offene Arme.

Redaktion: Klaudia Pape

Audio und Video zum Thema

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