Reus muss für WM-Qualifikation absagen | Sport-News | DW | 07.10.2013
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport-News

Reus muss für WM-Qualifikation absagen

Der Dortmunder hat sich am linken Fuß verletzt und fällt aus. Die taktischen Möglichkeiten im Angriff werden eingeschränkt. Trotzdem nominiert der Bundestrainer keinen Angreifer nach, sondern einen Verteidiger.

Ein einziger Punkt fehlt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch, um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Brasilien perfekt zu machen. Nächster Gegner ist am Freitagabend (11.10.2013) in Köln Irland. Eine lösbare Aufgabe, vor der Bundestrainer Joachim Löw aber zahlreiche Absagen seiner Nationalspieler hinnehmen muss. Nachdem sich zuvor bereits die Zwillinge Lars und Sven Bender verletzungsbedingt abgemeldet hatten, muss Löw nun auch noch auf Dortmunds Offensiv-Allrounder Marco Reus verzichten.

Reus konnte wegen eines Anrisses des Innenbandes im linken Sprunggelenk nicht zum Treffpunkt der Nationalmannschaft nach Düsseldorf reisen und fällt für die Qualifikationsspiele gegen Irland und in Schweden am kommenden Dienstag (15.10.2013) aus. Damit fehlen dem Bundestrainer insgesamt acht mögliche WM-Fahrer. Löw nominierte den Hamburger Verteidiger Heiko Westermann nach und hat nun noch 20 Spieler in seinem Aufgebot.

Stürmermangel

Schon vor der Nominierung am vergangenen Freitag stand der Ausfall von Miroslav Klose und Mario Gomez und damit der kompletten ersten Sturmabteilung fest. Zudem fehlen verletzungsbedingt Routinier Lukas Podolski sowie die Dortmunder Ilkay Gündogan und Marcel Schmelzer.

Der Ausfall von Reus schränkt Löws taktische Möglichkeiten in der Offensive weiter ein. Der BVB-Mann wäre nach den Absagen von Klose und Gomez ein Kandidat für die Rolle als so genannter "verkappter Neuner" im Sturmzentrum gewesen. Reus muss rund zwei Wochen pausieren und könnte somit dem BVB auch noch im nächsten Bundesligaspiel am 19. Oktober gegen Hannover 96 fehlen.

asz/sn (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt