Reporter - Die Todesschwadron von Minsk | Reporter - Vor Ort | DW | 04.01.2020
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Reporter - Die Todesschwadron von Minsk

1999 verschwanden drei prominente Oppositionspolitiker in Weißrussland spurlos. Schon damals gab es Gerüchte, dass eine Todesschwadron die drei Männer entführt und ermordet haben könnte. Kronzeuge Juri G. bringt Licht in das Dunkel.

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Nachzuweisen war der Mord der autoritären Führung unter Präsident Alexander Lukaschenko aber nie. Juri G. diente damals in einer Spezialeinheit des Innenministeriums - und er offenbart Täterwissen. Juri G. schildert den genauen Tathergang, von der Entführung bis zur Beseitigung der Leichname.

Der ehemalige Elitesoldat benennt Schuldige und bekennt, dass er Beihilfe zum Mord geleistet hat. Danach gibt es kaum noch Zweifel: Staatliche Stellen in Minsk haben 1999 die führenden Köpfe der Opposition in Weißrussland brutal ausgeschaltet. Wie reagieren die Angehörigen auf diese Enthüllung? Was heißt das für die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Belarus und Europa? Und: Wie lebt es sich mit der Schuld?

Eine Reportage von Christian F. Trippe.