Reisen in Corona-Zeiten: Mit Filmen das Fernweh stillen | Filme | DW | 11.04.2020
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Filmreisen

Reisen in Corona-Zeiten: Mit Filmen das Fernweh stillen

Osterzeit ist eigentlich Reisezeit - aber nicht 2020. Wegen der Corona-Pandemie müssen Reiselustige zu Hause bleiben. Als kleiner Trost: Zehn berühmte Kinofilme, in denen das Reisen zum Abenteuer wird.

Vielleicht ist Reisen ja ein wenig wie Kino. Kino im Kopf. Zur Reise gehört Bewegung. Zum Kino auch. Das Kino kann Reisen nicht ersetzen. Aber es kann trösten. Und als Ersatz herhalten in diesen schwierigen Zeiten.

Osterzeit ist Reisezeit. Normalerweise. Doch in diesem Frühjahr müssen die Menschen zu Hause bleiben. Und nicht nur das. Sie dürfen in vielen Weltgegenden noch nicht einmal das Haus verlassen.

Reisen im Kopf - mit Filmen leicht gemacht...

Es bleibt also nur die Beschäftigung mit sich selbst. Oder der Familie, dem Partner, den Angehörigen. Der Griff zum Telefon ist in diesen Tagen ganz wichtig. Doch auch das Fernsehen spielt wieder eine größere Rolle - oder zumindest die Mattscheibe, groß oder klein, Tablet oder Smartphone, das kommt wahrscheinlich ganz auf das Alter an. Die Älteren zappen sich durchs Fernsehprogramm, die Jüngeren haben das Smartphone vor der Nase.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde Filmstill - Szene mit Menschengruppe in Höhle (picture-alliance/United Archives)

Utopische Kino-Fiktion: "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1959)

Es gibt unendlich viele Filme über Reisende und Reisen, über Abenteurer und Expeditionen, verrückte Familienurlaube oder romantische Ferien zu zweit. Man kann sich da spannende, unterhaltsame Filme direkt nach Hause holen: über einen Streaminganbieter oder als DVD und/oder Blu-ray.

Zehn Kinofilme wollen wir Ihnen präsentieren, heitere und ernste, melancholische und verträumte, dramatische und lustige - alle sind derzeit verfügbar, per Stream oder auf DVD.

Als Thema fürs Kino früh entdeckt

In allen zehn Filmen geht es ums Reisen, um Expeditionen zu unentdeckten Welten, Fahrten mit dem Auto oder dem Mofa, dem Motorrad oder dem Raumschiff. Fortbewegung heißt das Zauberwort, Geschwindigkeit spielt immer eine Rolle, doch es muss nicht immer rasend schnell sein.

Für manche liegt gerade in der Langsamkeit der Reiz, dann können Reisen auch etwas Meditatives haben. Andere bevorzugen das schnelle Reisen, das kann auch Flucht sein - bis zur unfreiwilligen Reise.

Die Reise ins Ich Filmstill (picture-alliance/Everett Collection)

Auch in den eigenen Körper kann man reisen: Dennis Quaid in "Die Reise ins Ich" (1987)

Es gibt Beispiele für höchst unterschiedliche Formen des Reisens in unserer kleinen Auswahl. Schon die beiden deutschen Regisseure Werner Herzog und Wim Wenders haben jeweils andere Ansätze für ihre Filme.

In Hollywood wird dagegen oft mit großem Pomp gereist, das US-Independent-Kino kennt es aber auch anders. Nicht jeder Reisende kommt am Ziel an in unseren Filmen, doch die meisten Reisen gehen gut aus. Am Ende steht die Hoffnung, das Ziel, das glückliche Ende - nicht ganz verkehrt in diesen Zeiten!

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