Reisekonzern Tui im Corona-Taumel | Podcast Wirtschaft | DW | 13.05.2020
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Podcast Wirtschaft

Reisekonzern Tui im Corona-Taumel

Commerzbank-Verlust höher als erwartet +++ Türkische Währung auf Intensivstation +++ Neue Handy-Video-Plattform kommt nicht vom Fleck

Audio anhören 16:12

Tui

Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche eiskalt erwischt. Bis Mitte Juni sind alle Reisen in Deutschland abgesagt - von Reisen ins Ausland ganz zu schweigen. Das hat dem Reisekonzern Tui bereits im Winterhalbjahr einen Verlust von gut 890 Millionen Euro eingebrockt. Tui setzt den Rotstift an, streicht weltweit 8000 Stellen, denn die Aussichten für den Sommer bleiben dramatisch schlecht. Allerdings sieht Tui schon ab Juli Reisechancen für Griechenland und Mallorca. Das hängt auch von der Politik ab.

Commerzbank

Die Commerzbank ist im ersten Geschäftsquartal deutlich tiefer in die roten Zahlen gerutscht, als an der Börse erwartet worden war. Vor allem das sogenannte Bewertungsergebnis zeigt einen deutlich höheren Verlust an. Dahinter verbirgt sich der Netto-Saldo für die Bewertung von Darlehn, Forderungen und Wertpapieren. Eine konkrete Prognose gibt die Commerzbank wegen der Corona-Unsicherheiten nicht ab.

Türkische Währung

Der Patient ist ein alter Bekannter, die Türkische Lira. Schon vor der Corona-Krise war die Währung unter Druck. Seit Ausbruch der Pandemie in der Türkei ist sie im freien Fall. Auf Druck der Regierung hat die Zentralbank den Leitzins innerhalb eines Jahres acht Mal gesenkt - aus Sicht vieler Experten verschärft das den Kursverfall, auch wenn Erdogan es anders sieht. Eine weitere umstrittene Maßnahme: Die Regierung lässt frisches Geld drucken. Gegen die massiven Auslandsschulden, die dieses Jahr beglichen werden müssen, hilft das nur wenig. Zudem erschwert die aggressive Außenpolitik die Suche nach Partnern in der Finanzkrise.

Handy-Videoplattform

Jeffrey Katzenberg will mit der Handy-Videoplattform Quibi Hollywood und das Silicon Valley zusammenbringen - mit Stars wie Jennifer Lopez oder dem Regisseur Steven Spielberg. Und: mit viel Risikokapital. Von 1.8 Milliarden Dollar ist da die Rede.  Seit gut einem Monat ist die Plattform des Hollywood-Produzenten nun online. Und sie scheint ein gigantischer Flop zu werden.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

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