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RB Leipzig trennt sich von Trainer Marsch

5. Dezember 2021

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat auf den bislang enttäuschenden Saisonverlauf reagiert und Trainer Jesse Marsch entlassen. Das gab der Vizemeister zwei Tage nach der bitteren 1:2 Pleite bei Union Berlin bekannt.

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Jesse Marsch | Trainer RB Leipzig
Der US-Amerikaner Jesse Marsch hatte in Leipzig keine glückliche Hand Bild: Sebastian Widmann/Getty Images

Jesse Marsch ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. Der sächsische Fußball-Bundesligist zog zwei Tage nach der enttäuschenden 1:2-Niderlage gegen Union Berlin die Konsequenzen aus der sportlichen Krise des Vize-Meisters und beurlaubte den US-Amerikaner nach nur gut fünf Monaten im Amt. Co-Trainer Achim Beierlorzer wird am Dienstag in der Champions League gegen Manchester City auf der Bank sitzen. Einen Marsch-Nachfolger will der Klub zeitnah präsentieren.

Neue Impulse setzen

"Es ist schade, dass es in dieser Konstellation nicht wie erhofft geklappt hat und dieser Schritt nun notwendig wurde, weil leider die gewünschte Entwicklung und somit auch die notwendigen Ergebnisse für unsere Saisonziele ausgeblieben sind", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Aktuell laufe man den eigenen Ansprüchen hinterher und wolle jetzt "mit dieser Entscheidung einen neuen Impuls setzen".

Der 48 Jahre alte Marsch hatte nach seiner Zeit in Salzburg erst im Sommer den Cheftrainerposten in Leipzig angetreten. Als Assistent von Ralf Rangnick war er zuvor 2018/19 bereits in Leipzig gewesen. Zuletzt hatte er wegen einer Corona-Infektion drei Spiele nicht an der Seitenlinie stehen können, das Team aber aus der Quarantäne virtuell betreut.

Der Nachfolger des zum FC Bayern München abgewanderten Julian Nagelsmann hatte nach dem Klub-Novum von drei Bundesliga-Niederlagen in Serie bei Mintzlaff keinen Kredit mehr. Der Klub-Boss hatte gleich nach dem 1:2 bei Union Berlin eine radikale Analyse der Situation angekündigt.

haz/as (sid, dpa)