RB Leipzig nicht überzeugend, aber weiter | Sport | DW | 02.08.2018
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Europa League

RB Leipzig nicht überzeugend, aber weiter

Nicht gut gespielt, am Ende den Sieg verschenkt, dennoch weiter: RB Leipzig schafft den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde der Europa League. Trainer Ralf Rangnick dürfte der müde Kick seiner B-Elf nicht gefallen.

Der Vorjahressechste der Bundesliga muss sich durch die Tiefen der Qualifikation der Europa League mühen, wobei die Betonung in der Tat auf "mühen" liegt: RB Leipzig hat auf dem langen und steinigen Weg in die Europa League die nächste Hürde genommen. Der Kurztrip nach Schweden zum BK Häcken brachte das erwartete Weiterkommen für die Sachsen, ein wirklich gutes Gefühl nahm die Elf der roten Bullen aber nicht mit zurück nach Leipzig. 

Ohne Glanz und vor allem ohne spielerisch zu überzeugen trennte sich Leipzig am Donnerstagabend vom BK Häcken mit 1:1 (0:0) und schaffte dank des vorentscheidenden 4:0 im Hinspiel in Leipzig den Einzug in die 3. Qualifikationsrunde. "Wir haben uns etwas schwer getan, den Ball schnell zu machen. Aber: Wir sind eine Runde weiter- und befinden uns auf einem guten Weg", sagte Mittelfeldspieler Diego Demme. Nach einem sehr ordentlichen Beginn ließ die Mannschaft von RB-Trainer und -Sportdirektor Ralf Rangnick einige Chancen der Gastgeber zu, die im Hinspiel noch mit 0:4 in Leipzig verloren hatten. Nach der Pause gelang Massimo Bruno (47.) die Führung für die Sachsen, die unter anderem auf Nationalspieler Timo Werner verzichteten. Daleho Irandust sorgte in der 85. Minute aber für den Ausgleich für die Schweden, der letztlich aber folgenlos blieb. Für Trainer Ralf Rangnick sicher ein Spiel mit Erkenntnissen für die weitere Vorbereitung.

Nun wartet ein anderes Kaliber: Huddersfield Town

Deutschland| RB Leipzig - BK Häcken | Matheus Cunha (picture-alliance/dpa/H. Schmidt)

Kann Leipzig an die Erfolge der jüngsten Vergangenheit anknüpfen?

In der nächsten Runde trifft RB Leipzig auf CS Universitatea Craiova aus Rumänien (9. und 16. August). Danach kämen noch zwei Playoff-Spiele (23./30. August), ehe die Teilnahme an der Gruppenphase feststeht. Ein Gutes hatte der unter Profis ungeliebte Ausflug durch die europäische Fußball-Provinz für Leipzig aber: Rangnick konnte einigen seiner Akteuren Einsätze auf internationaler Bühne ermöglichen. Letztlich vertraute der 60-Jährige in der Startelf aber zehn Profis, aus dem Nachwuchs durfte Niclas Stierlin von Beginn an ran. Dem 18-Jährigen wäre mit einem Volleyschuss aus 16 Metern (41. Minute) fast sogar ein Treffer gelungen. Doch mit dem Toreschießen gegen den Tabellenzehnten der schwedischen Liga tat sich nicht nur der Teenager schwer. Schwedens WM-Torschütze Emil Forsberg war wieder mehr in der Rolle des Vorbereiters.

Bereits an diesem Freitag steht in der Nähe des Vorbereitungscamp ein deutlich schwereres Spiel gegen den Premier-League-Club Huddersfield Town an. Es ist ein Testspiel gegen einen vielleicht nahezu ebenbürtigen Gegner - die Mannschaft des deutschen-amerikanischen Trainers David Wagner. 

jw/kle (mit sid/dpa)

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