Rating-Agentur belohnt Spanien | Wirtschaft | DW | 01.08.2012
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Wirtschaft

Rating-Agentur belohnt Spanien

Keine Nachrichten sind gute Nachrichten, gerade in der Euro-Krise. Die Ratingagentur S&P hat bekräftigt, die Note für Spaniens Kreditwürdigkeit unverändert zu belassen: Diese liegt drei Stufen über Ramsch-Niveau.

epa03058743 (FILE) A file photo dated 08 December 2011 shows a sign displaying the name of the Standard & Poor's financial rating services in its offices in Paris, France. Rating agency Standard & Poor's downgraded the long-term credit ratings of nine European countries on 13 January 2012, saying actions taken by the eurozone to contain its debt crisis were likely insufficient. France and Austria lost their top AAA credit, and were downgraded by one notch to AA+. Italy, Spain, Portugal and Cyprus were lowered two levels, while Malta, Slovakia, and Slovenia each fell one level. Germany, along with Belgium, Estonia, Finland, Ireland, Luxembourg and the Netherlands, maintained their credit scores. EPA/IAN LANGSDON *** Local Caption *** 00000403028011

Standard & Poor's Logo

Es bleibt dabei: Wegen der Entschlossenheit des Landes, Wirtschaftsreformen umzusetzen, bestätigte die US-Ratingagentur Standard & Poor's die Note für Spanien. Derzeit liegt das Rating bei "BBB+/A-2" mit Ausblick negativ. Das Basisszenario für die viertgrößte Volkswirtschaft sei, dass das Land weiter von seinen EU-Partnern und der Europäischen Zentralbank unterstützt werde, so die Begründung der Agentur. Der Erfolg Spaniens werde zu einem großen Teil davon abhängen, ob die EU-Partner entschlossen gegen den Druck der Finanzmärkte vorgehen, erklärte S&P.

Die Rating-Agentur geht zudem davon aus, dass einige spanische Regionen von der Zentralregierung in Madrid Unterstützung anfordern werden. Dies werde das Rating des Landes aber vorerst nicht beeinträchtigen. Spanien hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, um wieder auf Kurs zu kommen. Berichte, wonach das Land wegen der Schuldenkrise möglicherweise in vollem Umfang EU-Hilfen beantragen muss, wies die Regierung Ende Juli zurück.

Mitte Juni hatte Moody's Spanien um drei Stufen herabgestuft und dies mit den Hilfen für die Banken begründet. Die Agentur fürchtet, dass dies die Schulden des Landes weiter erhöht.

rbr/jh (rrts, dpa)